Presse


Die Pressemitteilungen zu den einzelnen Maßnahmen findet ihr hier.

Gewaltpräventionstraining SC Hannover


Ausbildung Kursleiter Frauen SV in Niedersachsen

 

Herzlichen Glückwunsch den frischgeprüften Kursleiterinnen und Kursleitern Frauen – SV!

 

Am 13. Dezember 2015 legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Kursleiterausbildung die Prüfung in Stade ab und dürfen sich nun Kursleiterin/ Kursleiter Frauen -SV nennen.

 

11 Sportlerinnen und Sportler nahmen an der Ausbildung unter der Leitung von Landesfrauenreferentin Frauke Schlichting teil. Weitere Sportlerinnen und Sportler nutzten die Ausbildungswochenenden zum Verlängern ihrer bereits bestehenden Lizenz.

 

Zwei lange Wochenenden mit Theorie und Praxis mit den Referentinnen und Referenten Frauke Schlichting und Andreas Woyth (SC Royal Stade), sowie Fatma Keckstein (Direktorin Zielgruppen DJJV), Michael Falk (Sportreferent Bezirk Lüneburg) liegen nun erfolgreich hinter den Prüflingen:

 

Die hoch motivierte Gruppe von Ju Jutsuka ging sehr gut vorbereitet in ihre Prüfungen und legten diese mit guten Ergebnissen ab.

 

Spannend sind immer die Ideen der angehenden Kursleiter: Auch in diesem Jahr tauchten in den Lehrproben wieder sehr schöne und witzige Elemente für Kurse auf.

 

Eins ist sicher: Die Kursleiterausbildung hat uns allen…trotz rauchender Köpfe… viel Spaß gemacht.

 

Ein herzliches Dankeschön an Fatma und Michael: Eure Einheiten waren klasse!

 

Und danke an die Ausbildungsgruppe: Ihr wart ein fleißiges, tolles Team!

 

 Medienteam NJJV


Prävention an der Förderschule Martin-Luther-King am 29.09.2015 von Hara Göttingen


Mit großer Freude hat die Schule erneut Jugendlichen von 9 bis 14 Jahren neue  Einheiten „ Prävention vom NJJV“  bieten können. Nach mehreren Anfragen bei Vinka Süszer, sie hatte schon einmal mit der Schule im Rahmen von Präv. kooperiert, gab es dann glücklicherweise die Zusage von Herrn Höflich. Und dann startete Vinka heute auch wieder mit viel Elan und klaren Ansagen, die Schüler/innen ließen sich über Stunden in die Welt des Selbstschutzes entführen.

Nach einer kurzen Einführung über das Thema Prävention und Regeln, die während der Einheiten eingehalten werden sollten, ging es schnell in den sportlichen Teil.

Am Ende des heutigen Projektes gingen die zwei Lehrerinnen( Zuschauerinnen)  sowie die gesamte Gruppe der Schüler schließlich zufrieden und dankbar zurück zur Schule. In zeitlichen Abständen wird 6 x insgesamt mit den Schülern gearbeitet.


Medienteam Hara Göttingen


Kurs für Frauen und Mädchen mit Behinderungen

Rotenburger Werke 05. und 06.09.2015

 

„Dürfen wir nochmal?“, Bettina* strahlt über ihr ganzes Gesicht. Sie hat gerade entdeckt, dass sie sich selber schützen und verteidigen kann!

Bettina übt fleißig die Techniken, gewinnt im Laufe des Kurses an Sicherheit und findet ihre Freude an Bewegung.

Bei den Übungen mit einer Partnerin und den spielerischen Zweikampfformen entwickelt sie großes Geschick und kämpft mit ungeahnter Ausdauer.

Kerstin setzt sich mitten im Kurs plötzlich nicht mehr unscheinbar versteckt hinter einer Freundin in eine Ecke, sondern mitten in den Kreis der Kursteilnehmerinnen direkt ans helle Fenster. Sie traut sich mutig „Nein!“ zu sagen.

In Maja und Saskia schlummern richtige Talente. Die beiden Teenies setzen schnell die Tipps um und üben mit unglaublicher Energie und Spaß!

Monika lässt es eher bedächtig angehen und probiert ebenso wie die Rollifahrerin Ina alle Verteidigungstechniken und Übungen zur Selbstbehauptung aus der Sitzposition.

Marion interessiert sich besonders dafür, was sie bei Streit mit Arbeitskollegen tun kann.

Die ruhige Marie – Sophie ist zuerst skeptisch und geht die fremden Dinge zögernd an. Tapfer probiert sie sich nach und nach durch die Einheiten und behauptet sich mit ersten zarten Schritten gegen eine lautere Mitbewohnerin.

Bei Patrizia tauchen immer mal wieder während des Kurses Erinnerungen aus der Vergangenheit und akute Probleme auf, die sie stark belasten. Patrizia nimmt sich während des Kurses immer wieder Auszeiten. Sie erzählt von ihren Sorgen und lernt, dass Hilfeholen kein Petzen ist, sondern ihr persönlich Erleichterungen bringen kann.

Die neun Teilnehmerinnen an diesem Selbstverteidigungskurs hatten ganz unterschiedliche Einschränkungen. Und sehr unterschiedliche Bedürfnisse.

Der Selbstsicherheitskurs fand in den für die Frauen vertrauten Räumen der Rotenburger Werke in der Lindenschule unter der Leitung von Frauke Schlichting (Landesfrauenreferentin NJJV) und Lisa Krispin (Auszubildende Heilerziehungspflege, Trainerin – C Ju – Jutsu) statt.

Kurse für diese Zielgruppe sind etwas sehr Besonderes: Diese Frauen und Mädchen geben uns Kursleiterinnen sehr viel zurück: Ihr Vertrauen, ihre Freude, ihre Ehrlichkeit und ihre Dankbarkeit für das Erlebte. Für einige der Kursteilnehmerinnen war dieser Kurs bereits der zweite. Über diese Kurse hat sich ein vertrautes Verhältnis zu den Frauen und Mädchen entwickelt.

 

 Medienteam NJJV


*Alle Namen zum Schutz der Frauen geändert!



Erster inklusiver Selbstverteidigungskurs

Kooperation des Ju-Jutsu Clubs Peine und MTV Stederdorf mit Lebenshilfe Peine-Burgdorf

 

Im Juni fand zum ersten Mal ein inklusiver Selbstverteidigungskurs des Ju-Jutsu Clubs Peine und des MTV Stederdorf in Kooperation mit dem Freizeitbereich Peine der Lebenshilfe Peine-Burgdorf statt.

 

In der Vereinshalle Stederdorf trafen sich unter der Leitung von Stefan Natge (Ju-Jutsu Club Peine) und Uwe Bothe (MTV Stederdorf) zehn Teilnehmer der Lebenshilfe Peine-Burgdorf zu der vom Sparkassenverband Niedersachsen und der Sparkasse Peine geförderten Präventivveranstaltung.


Während des Trainings wurden Techniken vermittelt, wie man sich bei einem Angriff verteidigen kann. Besonders beeindruckend war die Tatsache, dass auch ein Rollstuhlfahrer einen kräftigen Mann zu Fall bringen kann – und das mit ganz einfachen Griffen. „Diese Zielgruppe war eine besondere Herausforderung für uns“, beschreibt Stefan Natge die Vorbereitung auf diesen Tag. „Einige Techniken mussten den körperlichen Einschränkungen der Teilnehmer angepasst werden. In der Umsetzung hat aber alles gut geklappt.“

 

Auch der Einsatz der Stimme in Gefahrensituationen wurde trainiert. „Ich bin total überrascht, dass unsere Anweisungen in so kurzer Zeit gut umgesetzt werden konnten“, freut sich Uwe Bothe. „Es hat wirklich Spaß gemacht, mit den Teilnehmern zu arbeiten!“

 

Auch die Teilnehmer der Lebenshilfe Peine-Burgdorf waren von dem Selbstverteidigungskurs sehr angetan. Zwei von ihnen werden nun sogar auch regelmäßig am Ju-Jutsu-Training teilnehmen.

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Vereine auf uns zugekommen sind. Selbstverteidigung zu lernen, ist für Menschen mit Behinderung besonders wichtig – gerade auch, wenn man körperliche Einschränkungen hat. Und zu wissen, dass man sich im Ernstfall verteidigen könnte, stärkt das Selbstbewusstsein ungemein“ erläutert Britta Wolff, Leiterin des Freizeitbereichs Peine der Lebenshilfe Peine-Burgdorf.

Aufgrund des großen Erfolgs soll es im November einen Folgetermin geben, an dem dann auch Lebenshilfe-Einrichtungen aus anderen Landkreisen teilnehmen können.


Medienteam Lebenshilfe Peine-Burgdorf


Senioren machten sich stark

 

An drei Vormittagen absolvierten Seniorinnen und Senioren auf der Sportanlage des TSV Winsen ein Präventionstraining.

In enger Kooperation mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude bot der Verein in diesem Jahr wieder einen Gewaltpräventionskurs für Senioren an. Die Teilnahme konnte dank der Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude kostenfrei durchgeführt werden, auch Unterrichtsmaterialien und

Erfrischungen gehörten dazu. Selbstsicheres Auftreten auch für gestandene Menschen gehörte zum Programm. Im theoretischen Teil ging es u a. darum, Gefahrenquellen zu erkennen, wie z.B. zum Thema gefährliche Situationen rund um das Auto, in öffentlichen Verkehrsmitteln, vor Haus und Garage oder in parkähnlichen Anlagen und diese durch agieren zu vermeiden. Die Verhältnismäßigkeit in Notwehrsituationen wurde an einigen Beispielen betrachtet und beurteilt.

Die Praxis kam ebenfalls nicht zu kurz. Gerhard Wilken und Dietmar Janowski, beide auf Ju-Jutsu spezialisierte Gesundheits- und Selbstverteidigungstrainer für Senioren, führten die Teilnehmer durch das Training.

Vorbereitende Balance-Übungen waren Grundlage für einfache Fußtechniken. Ähnliche Vorbereitungen gab es für die weiteren Techniken, die mit der Handinnen- und Handaußenseite ausgeführt wurden.

Der Ellenbogen und das Knie als „Waffen“ zur Selbstverteidigung eingesetzt rundeten die natürlichen Komponenten zur Verteidigung mit dem menschlichen Körper ab.

Einige Teilnehmer waren so sensibilisiert, dass sie selbst die Pausen vergaßen.

Zum Schluss kamen dann noch Hilfsmittel zur Selbstverteidigung wie Handtasche, Zeitung, Kamm

und vieles mehr zum Einsatz. Auch Ablenkungsmanöver eines Angriffs durch den Verteidiger wurden gezeigt.

Vorweg schon einmal der Hinweis, am 19. und 26. September 2015 findet ein wirkungsvolles Präventionstraining von Frauen nur für Frauen mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude und den Trainerinnen der Ju-Jutsu Abteilung des TSV Winsen auf dem Jahnplatz statt.


Medienteam TSV Winsen

 

 


Präv. LG an der Waldorfschule in Göttingen


Eine unerwartete Anfrage bekam der JJ Verein Hara Göttingen, der Schulleiter der Waldorfschule bat Vinka Süszer um ein Paket `Selbstverteidigung` für seine Schüler. Die Empfehlung sollte sich lohnen, denn als er die Zusage von Vinka bekam, und dann von dem Angebot der Präventionskurse vom NJJV und dem SVN erfuhr, war die Freude groß und schon ging es am 8. Mai 2015 los. Vormittags während der Schulzeit wird nun 2 Monate Prävention ganz groß geschrieben. Fast 30 Schüler/Innen einer 12. Klasse und ihr Schulleiter sowie ein Lehrer werden Ju-Jutsu im Rahmen von Selbstschutz und Deeskalation kennenlernen.

Für die jungen und doch fast erwachsenen Teilnehmer/Innen eröffnet sich plötzlich ein ganz fremdes und nicht erahntes Bild aus dem Bereich –Kampfsport- .

Da dieser Bereich besonders für die Waldorf Pädagogen sehr kritisch und eher ablehnend betrachtet wird, ist diese Anfrage eine ganz besondere Herausforderung. Marvin und Vinka Süszer stellen sich dieser Aufgabe und werden beweisen, dass JJ einen völlig vernünftigen Ansatz von Eigenschutz anbieten kann, die Unterschiede zu den üblichen bekannten Kampfsportarten werden durchaus deutlich gemacht und dargestellt.

JJ als die sanfte Form der Verteidigung und Abwehr als notwendiges Selbstverständnis in der heutigen schwierigen Zeit, beginnt nicht mit körperlichen Techniken, schließt diese aber als allerletztes Mittel nicht aus. So gestaltet sich dann auch das erarbeitete Konzept von Marvin Süszer, welches er zusammen mit Vinka der großen Gruppe vorstellen wird.

Nach der 1. Einheit wussten die TN was –Aufmerksamkeitsschulung, Körpersprache, Distanzgefühl und Grenzüberschreitungen– bedeuten, wie Selbstbehauptung auch durch Stimmeinsatz verstärkt werden kann, und das alle Übungen in diesen Einheiten mit Spaß ausgeführt werden können. Die Zeit verging wie im Fluge und es war nicht zu übersehen, dass sich alle auf die nächsten Stunden freuen.

Medienteam Hara Göttingen

Abschlussbericht

Ende Juni 2015 sind 2 Monate intensives Präventionstraining vom NJJV an der Waldorfschule zu Ende gegangen. Lehr- und erfolgreich haben sich fast 30 junge Erwachsene von Marvin und Vinka Süszer (sogar Alexander Süszer war ein Mal als zusätzl. Referent dabei ) in die Welt der Kampfkunst Ju-Jutsu einweisen lassen. Sogar die anwesenden Sportlehrer konnten auf die Matte gelockt werden, um effektive und saubere JJ Techniken auszuprobieren. Mit viel Interesse und unglaublichem Geschick haben die 18jährigen TN und ihre Lehrer jedes Wort und jede Bewegung zum Erlernen des Selbstschutzes aufgesogen und umgesetzt. Am Ende der Kurse haben sie alle eine Ju-Jutsu Schatzkiste mitnehmen können, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Wir wurden mit der Frage verabschiedet, ob es möglich wäre, für ihre Schule in Zukunft eine Ju-Jutsu AG anzubieten, wir finden, diese Frage spricht für sich…

 

Inhalte der Kurse

 

Sensibilisierung von Gefahrenmomenten, Darstellung Täter- Opfer Profile, Aufmerksamkeitstraining, Körpersprache, rechtlich erlaubte Notwehr unter Einhaltung der Verhältnismäßigkeit, Deeskalationstechniken, Standfestigkeit, Selbstbehauptung, Stimmschulung, Eigensicherung bei Waffenangriffen, Ausweich- und Koordinationsübungen, Befreiungen aus Haltegriffen, Einsatz von Alltagsgegenständen zur Abwehr, Nervendruckpunkte, Hebel, Schlag- und Tritt Techniken als allerletzte Option in lebensbedrohlichen Momenten, verletzungsarme Fallschule, Notwehr am Boden,

 

Nothilfe / Zivilcourage – richtiges Handeln in der Not unter Beachtung der Eigensicherung, Entspannungsübungen

 

Medienteam Hara Göttingen


Bei einem Angriff effektiv zur Wehr setzen

 

Der Judo-Club Osterode gab einen Crashkurs in Selbstverteidigung und Gewaltprävention an der Oberschule Badenhausen.

 

Badenhausen. Ein stetig wachsendes Gewaltpotenzial, nicht nur unter Jugendlichen, erfordert in der heutigen Gesellschaft leider immer öfter, sich im Notfall helfen zu wissen. Wie man sich einem Angriff entziehen oder sich angemessen und effektiv verteidigen kann, erfuhren Anfang der Woche die siebten Klassen der Oberschule Badenhausen.

 

Der Judo-Club Osterode, der neben Judo auch Ju-Jutsu-Kurse anbietet, hat sich dieses wichtige Thema zur Aufgabe gemacht und mit den Schülern in einem Crashkurs die wichtigsten Grundregeln geprobt. Gefördert wurde dieses Projekt durch eine Kooperation des Ju-Jutsu Verbandes und den Sparkassen in Niedersachsen.

 

Mit einer theoretischen Einführung wurden die Jugendlichen durch den Vorsitzenden Christian Beyer intensiv auf das Thema vorbereitet. Wichtigste Voraussetzung sei in dem Moment überhaupt erst einmal das Erkennen der Gewalt, die sowohl körperlicher als auch seelischer Natur sein kann, um möglichst schnell handeln zu können. Auch in der Position des Opfers könne man stärker sein, als man vielleicht denken möge. „Eine Flucht, sofern das möglich ist, ist keine Schande“, betonte dabei Beyer. „Das ist sogar ziemlich klug.“ Wenn sich die Gelegenheit zum Weglaufen biete, sollte man die Chance unbedingt nutzen.

 

Um von vornherein nicht als ein potenzielles Opfer in den Blickpunkt zu geraten, erfuhren die Jugendlichen, dass ein sicheres Auftreten mit einer aufrechten Körperhaltung Selbstbewusstsein

 

signalisiert. „Wer selbstbewusst wirkt, wird weniger oft attackiert, als jemand, der gebückt und nach unten blickend daherkommt.“ Sollte es dennoch zu einer kritischen Situation kommen, könne der Betroffene für Verwirrung sorgen, indem er laut und deutlich wird. Der Ausspruch „Nein! Lass mich in Ruhe!“ und eine abwehrende Handbewegung könnten dabei oftmals schon viel bewirken.

 

Für den Fall, dass all diese Maßnahmen nicht greifen, stieg das Team vom Judo-Club, bestehend aus dem ersten Vorsitzenden, Horst-Dieter Häusler, Lutz Brandt und Cornelia Niehus, mit den Schülern tiefer in das Thema ein und übten mit den Schülern anhand praktischer Übungen, wie man sich mit Alltagsgegenständen effektiv zur Wehr setzen kann. Beim Umklammern von hinten bieten die Hände des Täters eine gute Angriffsfläche, die mit der Faust, einem Kugelschreiber oder anderen Gegenständen schnell und intensiv bearbeitet werden könnten. „Alles, was man in der Tasche hat, lässt sich zur Verteidigung einsetzen“, erklärte Christian Beyer den Schülern, die so auch herausfanden, dass einfache Alltagsgegenstände wie zum Beispiel die Enden einer zusammengerollten Tageszeitung in einem Notfall auch ziemlich wehtun können.


Medienteam JC Osterode


Trainer bilden sich für das Gewaltpräventionsprojekt fort


Auf dem Bayernseminar in Oberhaching haben sich die Trainer des NJJV für das Gewaltpräventionsprojekt fortgebildet. Eine Woche dauerte die Ausbildung zur Trainer B Lizenz "Gewaltprävention". Die Trainer frischten viel altes Wissen wieder auf und konnten Neues mit Altem verknüpfen.

Für die Zukunft stehen diese Trainer den Vereinen als Ansprechpartner für die Durchführung von Gewaltpräventionsprojekten zur Verfügung.


Medienteam NJJV


Prävention und Eigensicherungstraining für Mitarbeiter einer sozialen Einrichtung

 

Anfang des Jahres gab es erste Gespräche mit der Leitung einer Anlaufstelle für junge Menschen, die bei der Resozialisierung von einem Team von Sozialpädagogen begleitet werden. Die Polizei  empfahl die Ju-Jutsu und Gewaltpräventionstrainerin Vinka Süszer vom Verein Hara Göttingen, so begannen im März die Schulungen des Teams, also für die Mitarbeiter dieser Einrichtung.

 

10 Frauen und Männer besuchten wöchentlich nach ihrem Dienst Vinka in ihrem Dojo, um sich mit dem Thema Prävention / Eigensicherung von ihr anleiten zu lassen. Einigen war diese Thematik völlig fremd, ein paar hingegen haben in jungen Jahren etwas Karate oder ähnliches kennen gelernt.

All diese Erfahrungen reichten nicht aus, um sich in Konflikt/Gefahrensituationen selbstsicher und angstfrei verhalten zu können. Aber genau das wird von ihnen tagtäglich erwartet, haben sie sich doch einen sozialen Beruf ausgesucht, der Momente aufzeigen kann, in denen manchmal Klienten aus Hilflosigkeit gemischt mit Wut und Aggression ihre Kontrolle verlieren können.

Das ist ein Bereich zum Thema Prävention, der nicht mit einfacher Selbstverteidigung abgedeckt werden sollte, sondern immer mit Deeskalation und professioneller Gesprächsführung mit dem gewaltbereiten Angreifer beginnen muss.

Ein Vorteil ergibt sich daraus, dass das Team ihre Klienten oft seit Jahren kennt, und einen viel persönlicheren Gesprächsansatz in der Krise führen kann. Trotz alledem darf nie ausgeschlossen werden, dass eine unvorhersehbare Situation zu eskalieren droht, kommen bestimmte ungeahnte Faktoren zusammen. Wenn dann evtl. auch noch Drogen oder Alkoholabusus mit ins Spiel kommen, ist die Gefahr einer ´körperlichen´ Auseinandersetzung spürbar nah, manchmal reicht ein Griff zu einem Gegenstand wie Schere oder Brieföffner, und schon entsteht eine Ausnahmesituation, die sich niemand wünscht, geschweige erwartet hätte. Wohlgemerkt auch nicht der Klient, der plötzlich seine Kontrolle verliert und selbst über diesen Moment erschrocken ist. Solche Übergriffe werden nicht geplant, sie sind nicht vorhersehbar. Und doch müssen sich alle Beteiligten darüber im Klaren sein – es kann passieren!

 

Wir reden hier von Selbstschutz und Eigensicherung der Mitarbeiter, dieser Ansatz ist ein anderer, als Selbstverteidigung auf der Straße.

Verhältnismäßigkeit und die Verhinderung von Überschreitung der Notwehr ist oberste Priorität. Die Aufklärung von rechtlicher Seite gehört genauso zum Konzept dieser Kurse, wie der spezielle Teil, der Personen in sozialen Berufen betrifft.  

Diese Gruppe von Sozialpädagogen muss es nicht beherrschen, jemanden zu entwaffnen, und ihn dann am Boden zu kontrollieren. Das ist nicht das Thema, aber sie haben das Recht, unbeschadet sprich unverletzt nach ihrem Dienst nachhause zu gehen. Was die psychische Belastung solcher Situationen auslösen kann, liegt in ihrem Vermessen, sich in dienstlichen Supervisionen damit auseinander zu setzen.

Aber dafür bin ich nicht zu ihnen gerufen worden.

Sie haben bei mir Aufmerksamkeitsschulungen bekommen, sensibel nach Veränderungen in Stimmungen ihrer Klienten zu schauen, präventiv zu reagieren – das ist hier unser Thema.

Wenn eine Krise aber nicht umgeleitet werden kann, auch kein Deeskalationsgespräch mehr wirkt, und ein direkter körperlicher Angriff erfolgt, sich dann ins Gedächtnis zu rufen, wie schnell und geschickt sie bei den Übungen bei Vinka reagieren konnten. Bloß nicht stehen bleiben und erstarren. Handelt es sich um einen Angriff mit einem Gegenstand wie Schere oder Messer (natürlich nicht bei Pistole), sich einen Schutzschild suchen, und wenn es ein Buch, ein Aktenordner oder ein umgedrehter Stuhl ist, um sich damit den Angreifer vom Leib zu halten. Versuchen den Raum zu verlassen, Kollegen informieren und die Polizei anrufen.

Passiert ein körperlicher Angriff ohne Gegenstand, gibt es nach Übungen der Standfestigkeit  (kleine verletzungsarme Fallschule inbegriffen)  natürlich Ausweichmöglichkeiten,  Blöcke, Abwehrbewegungen und bei Festhalteangriffen Befreiungstechniken , alle wurden trainiert und auch Nervendruckpunkte kamen nicht zu kurz.

Blumen als Dank und ein herzlicher Abschied beendeten diesen erfolgreichen Einsatz.


Medienteam Hara Göttingen


Gewaltpräventionstraining Vfl Bückburg

Medienteam Vfl Bückeburg
 
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SELBSTBEHAUPTUNGSKURS im VfL BBckeburg.p
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Gewaltpräventionstraining Ju-Jutsu Club Nesselröden e.V.

Zum zweiten Mal hat der Ju-Jutsu Club Nesselröden ein Präventionstraining
für Kinder im Grundschulalter angeboten. Der Sparkassenverband Niedersachsen unterstützt
den Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband. Es wurden Kurse mit dem Thema Gewaltprävention angeboten.

Das Projekt wurde von den Trainern Jutta Bringmann und Norbert Jegerczyk geleitet.
Dabei ging es um Angstabbau, Selbstsicherheitstraining und Selbstbehauptungstraining.
Es wurden kleine Rollenspiele wie z.B. Distanz, Grenzen setzen, Blickkontakt und NEIN-Sagen durchgespielt.

Große Rollenspiele wie z.B. reale Situationen durchspielen, um bestimmtes Verhalten zu erkennen und bewußt zu machen und gegebenfalls zu ändern oder zu korrigieren.

Alle Kinder hatten viel Spaß. Nach diesem Projekt haben die Kinder nun die Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein, die eigenen Konzentration- und Koordinationsfähigkeiten sowie Kraft und Ausdauer weiter zu entwickeln.

Medienteam Ju-Jutsu Club Nesselröden
 

Gewaltpräventionstraining MTV Stederdorf

Am Samstag den 29.11.2014 veranstalteten die Ju-Jutsu Sparte des MTV Stederdorf gemeinsam mit dem Ju-Jutsu Club Peine e.V. ein gemeinsames kostenfreies Präventionstraining für Kinder im Alter von 6-15 Jahren. Die Organisatoren Uwe Bothe und Stefan Natge konnten sich über 45 Teilnehmer freuen, wobei 12 Kinder ein Handicap hatten.
An verschiedenen Stationen wurde den Teilnehmern der Einsatz von Stimme und Körpersprache vermittelt. Desweitern wurden einfache und für Kinder leicht umsetzbare Techniken zur Selbstverteidigung, und verletzungsfreies Fallen gezeigt. Das Erlernte konnten die Kinder gleich an Ihren Trainern ausprobieren.
In den Pausen konnten sich die Kinder mit Obst, Müsliriegeln und Brezeln stärken.
Zum Abschluß konnten die Kinder die Techniken  bei einer „Auseinandersetzung“ gegen den „schwarzen Mann“ und einem abschließenden Bruchtest zeigen. Unter Beifall der Eltern meisterten alle diese Aufgabe mit Leichtigkeit.
Die Kinder hatten richtig Spaß und gingen erschöpft aber glücklich nach Haus.
Aufgrund der Anzahl der Teilnehmer, musste einigen kurzentschlossenden leider abgesagt werden.
Eine Wiederholung des Projekts ist im Frühjahr 2015 geplant.
Die Organisatoren bedanken sich bei der Kreissparkasse Peine und der PAZ für die tolle Unterstützung.

Medienteam MTV Stederdorf
 

Gewaltpräventionskurs in Otterndorf


Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch sehr präsent.

Aus diesem Grund, hat sich der Niedersächsische Sparkassenverband enrschieden,

Gewaltpräventionskurse, in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband,

zu fördern.

Am 22. und 29. 11. fand aus diesem Grund ein solcher Kurs, veranstaltet durch den TSV Germania Cadenberge, in Otterndorf, unter Leitung von Jörg Thonak 5. DAN Ju-Jutsu, Trainer beim TSV Germania Cadenberge und beim SC Otterndorf, lizensierter Kursleiter für Gewaltprävention und Frauenselbstverteidigung, statt.

Bei diesem Kurs wurden aktuelle Zahlen über Gewalttaten in Niedersachsen vorgestellt.

Diese Zahlen belegen, dass Gewalttaten gegen Frauen durch heftige Gegenwehr, zum größten Teil abgebrochen wurden.

Danach ging es zum praktischen Teil über, wobei großes Augenmerk auf die Gewaltprävention gelegt wurde und den Frauen, unter anderem, auch durch gespielte Situationen deutlich gemacht wurde, wie sie schon im Vorfelde Gefahrensituationen erkennen- und ihnen aus dem Weg gehen können.

Dabei waren z.B. Situationen, wie sie in Tanzlokalen entstehen können, wenn jemand die Getränke manipulieren will.

Das richtige Verhalten an Geldautomaten wurde geschult, um dem Trickdiebstahl vorzubeugen.

Im nächsten Teil des Kurses, ging es darum, das Selbstbewusstsein und die Selbstbehauptungsfähigkeit der Frauen zu stärken.

Nach diesem Teil war ihnen bewusst, was sie selbst an Kräften entwickeln können, wenn eine Gefahrensituation entsteht.

Im letzten Teil wurden Selbstverteidigungstechniken vermittelt, welche sehr leicht zu erlernen und trotzdem sehr effektiv angewendet werden können, um einen potentiellen Täter abzuwehren.

Am Ende dieses Kurses, welcher in sehr lockerer und spaßiger Atmosphäre abgehalten wurde, gingen die Teilnehmerinnen mit einem erhöhten Gefühl der Sicherheit und Erinnerungen an einen spaßigen Kurs nach Hause.

Alle Teilnehmerinnen waren der Meinung, dass möglichst viele Frauen solche Kurse besuchen sollten.

Ansprechpartner für diese Kurse sind der TSV Germania Cadenberge und der SC Otterndorf.

Kontaktdaten im Internet.


Medienteam TSV Cadenberge

 

 


Hara Göttingen

Gewaltprävention  aus einer anderen Perspektive                                                        

 

Der Sparkassenverband Niedersachsen unterstützt den Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband, bis 2015 werden Kurse mit dem Thema Prävention  angeboten.

Die meisten Gewaltpräventionskurse haben einen klar definierten Ablauf mit bestimmten Zielen. Das ist sinnvoll und richtig.

 Die Lehrgänge, die Vinka Süszer zum Thema Gewaltprävention gibt, sehen in manchen Fällen bei ihr aber anders aus, als es üblicherweise erwartet wird. Diese Tatsache ergibt sich aus der einfachen Erklärung, dass es Gruppen gibt, bei denen ein ´normaler Selbstverteidigungskurs´  völlig unangebracht wäre sowie falsch verstanden ankommen würde. Dieser Verantwortung ist sich V. Süszer durchaus bewusst, es ergibt sich aber auch alleine aus der Definition des Wortes Prävention, dass der Begriff ja eigentlich eine Vorbeugung und Vermeidung von Gewalt bedeutet. Nichtsdestotrotz kann es zwar mit Selbstbehauptung und klar gesetzten Grenzen zum Ziel führen, aber evtl. muss bei einer körperlichen Auseinandersetzung doch ein Schlag oder Tritt die anfänglichen Block- und Abwehrbewegungen unterstreichen, damit der Angreifer endgültig seine Attacken beendet. 

Das ist die eine Seite, doch was tun, wenn Süszer vor Gruppen steht, die überhaupt kein Problem darin sehen, dem Gegenüber beim kleinsten ´Missverständnis´  einen Angriff mit der Faust als Antwort folgen zu lassen. Und was, wenn es genau anders herum ist, dass körperlich enthemmte Verhaltensweisen, egal aus welcher sozialen oder  medizinisch begründbaren Ursachenforschung, den Begriff Prävention exakt an seinen Anfang führen:  Vorbeugung!

Spätestens da wird klar, inwiefern sich manche Kurse bei Süszer von denen anderer unterscheiden.

Es geht genau darum, diese letzte Phase und Möglichkeit einer körperlichen Auseinandersetzung eben  nicht  mit den bekannten Techniken aus dem Kampfsport zu beenden, um zu siegen. Das ist nämlich exakt der Ablauf, der manchen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht beigebracht werden muss, weil es für sie zum täglichen Selbstverständnis geworden ist.  Plötzlich zeigt sich eine völlig unerwartete Seite der Gewaltbereitschaft, und da ist der springende Punkt:

 

„Komme ich als Gewaltpräventionstrainerin zu einer Gruppe, die sich gerne mein gelerntes Können aus jahrzehntelangem Training im Karate und Ju-Jutsu aneignen möchte, um die Schlagkraft noch zu verbessern und gefährlicher zu werden, dann werde ich für solche Gruppen zum Katalysator.

Das kann nicht mein Ziel sein, und deshalb bin ich gezwungen, mir genau anzuschauen welche Gruppe vor mir steht. Diese kleine, ich nenne es mal Analyse, beginne ich immer über körperliche Spiele und der Beachtung der Antworten, die auf meine Fragen am Anfang der Kurse erfolgen. „

 

Schnell wird deutlich wo die einzelnen Teilnehmer stehen und was sie sich wünschen. Und genauso schnell ergibt sich das Konzept der Stunden, die Süszer der Gruppe anpasst. Richtig:

 Vorbeugung und Deeskalation.

Dass diese Stunden völlig anders aussehen als ihr normales Ju-Jutsu Training oder ihre kampferfahrenen Karatestunden, die sie früher unterrichtet hat, ist dann genauso zu verstehen, wie die Selbstverständlichkeit, manchen Gruppen Entspannungstechniken beizubringen. All das steht nämlich auch für Prävention und Vermeidung von Gewalt.


Medienteam Hara Göttingen

 


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Gewaltpräventionskurs in Osterode


Osterode, 08. + 09.11.2014 / Zum zweiten Mal führte der Judo-Club Osterode einen Gewaltpräventionskurs durch, der vom Niedersächsischen Sparkassenverband gefördert wurde.

Die Übungsleiter Sylvia Holzapfel, Christian Beyer vermittelten den Teilnehmern in drei Stufen, wie sie sich bei drohender Gewalt zu verhalten haben.

In der ersten Stufe wurde über Prävention und Achtsamkeit gesprochen. In Stufe zwei wurde das Thema Selbstbehauptung in praktischen Übungen umgesetzt. In der dritten Stufe wurden dann einfache Selbstverteidigungstechniken geübt. Diese Techniken sollten einfach zu lernen und von Jedem anwendbar sein. Mit viel Interesse und Spaß übten die Teilnehmer auch das Verteidigen mit Alltagsgenständen wie Regenschirm, Kugelschreiber, Schlüsselbund oder EC-Karte. Die Teilnehmer waren erstaunt, wie vielfältig und wie einfache Selbstverteidigung sein kann.


Medienteam NJJV


Heike Brendel und der „schwarze Mann“ beim Abschlusstag „Nicht mit mir“ mit dem TSV Bahrdorf und MTV Vorsfelde


Aus der Samtgemeinde Velpke über Rätzlingen, Oebisfelde, Weferlingen bis Wolfsburg und Rühen kamen 26 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, um am Kurs „Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung teilzunehmen. Unterstützt von der Landessparkasse Braunschweig im Rahmen von Gewaltpräventionsprojekten.

Den größten Teil des Kurses nahm das Thema Gewaltprävention, Selbstbehauptung und die Stimmausbildung ein. Wie können die Kids schon mit der eigenen Körpersprache signalisieren „Halt stopp“ - ich bin selbstbewusst und kein Opfer“. Dass Hilfeholen kein Petzen ist sondern mutig und wichtig ist, lernten die Kinder in vielen aktiven Rollenspielen. „Halte Abstand und vertrau Deinen Gefühlen“ und „Erwachsene sollen Erwachsene fragen und keine Kinder“, waren genauso spannende Themen wie das richtige Verhalten am Telefon oder das Absetzen von Notrufen bei der Feuerwehr und der Polizei. Mit Humor und Einfühlungsvermögen wurden den Kindern ernsthafte Themen anschaulich vermittelt und in vielen Rollenspielen konnten die Kinder gute und schlechte Gefühle nachempfinden sowie das richtige Verhalten üben und besprechen.

Eine Einheit wurde genutzt, um effektive und einfache Selbstverteidigungstechniken zu üben. Dazu gehörte das Boxtraining am Dummy „Bob“ genauso wie am Schlagpolster. Mit Begeisterung und dem nötigen Willen wurden auch Übungsbretter durchschlagen. Was anfangs schwierig war, führte dann doch alle Teilnehmer mit der richtigen Technik zum Erfolg.

Am Abschlusstag konnten die Kids die erlernten Verhaltensweisen und Übungen in einem Abschluss-Parcours den vielen anwesenden Eltern demonstrieren. Neben Heike Brendel, die es sich nicht nehmen ließ, einen Teil Ihrer Lieder mit den Kids zu singen, war sicher der „schwarze Mann“ der Höhepunkt des Abends. In dem Vollschutzanzug steckte der Ju-Jutsuka Stefan Büchner, der ordentlich mit Stöcken von den Kids bearbeitet wurde.

Der Kurs kann nur Anregungen und Training der Situationen für den Moment anbieten. Kindergärten, Schulen und Eltern müssen sich der Gefahren bewusst sein und regelmäßig mit ihren Kindern üben und sie sensibilisieren.

Selbstverteidigungstechniken wurden schon während des Kurses vermittelt und geübt, damit sich die Kids auch in Situationen wehren können, denn manchmal ist als letztes Mittel die Notwehr erforderlich. Am Abschlusstag mussten die Kursteilnehmer einen Parcours überwinden, in dem sie ihre erworbenen Fertigkeiten demonstrieren konnten. Bevor es dann zur Ehrung mit Urkunde und kleinen Preisen kam, war noch ein richtiges Holzbrett zu durchschlagen.

Die Kids haben nun die Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein, die eigene Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit sowie Kraftausdauer im Ju-Jutsu Training weiter zu entwickeln. Regelmäßiges Ju-Jutsu Training bildet nicht nur Geist und Körper aus. Disziplin, Respekt und Ausdauer wirken sich oft auch positiv auf andere Bereiche wie Schule aus.

Jeden Donnerstag und/oder Freitag wird ein Ju-Jutsu Training für Kids angeboten. Natürlich können auch Kinder, die nicht an dem Kurs teilgenommen haben, teilnehmen. Anders als bei anderen Kampfsportarten ist die Selbstverteidigung nicht nur ein Teil eines Systems. Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sind die Komponenten, die Ju-Jutsu als modernes Verteidigungssystem ausmachen.

Frank Lambrecht wurde unterstützt vom seinem Team: Fabio-Luca Glume, Julia Herbst, Lennart Jacobi, Viviane Lambrecht

Informationen zum Training und Folgekurs sind erhältlich bei Frank Lambrecht, Tel. 05364 4317 oder 0172 755 63 69 oder E-Mail: fwlambrecht_frank@aol.de und auf der Homepage: www.ju-jutsu-vorsfelde.de


Medienteam NJJV


Gewaltprävention Kurs für Frauen und Mädchen mit Behinderungen

Rotenburger Werke 04. + 05. Oktober 2014


Sandra* strahlt: Sie hat fleißig geübt, sich gegen Übergriffe zu behaupten und zu verteidigen. Sandra sitzt im Rollstuhl. Sie hat gelernt, sich mit einfachen Tricks und Techniken selbst zu schützen. Und darauf ist sie sehr stolz! Zu Recht!
Sandra ist eine von 16 Frauen und Mädchen im Alter zwischen 14 und 33 Jahren, die an dem Kurs Frauenselbstsicherheit des NJJV in Kooperation mit den Rotenburger Werken teilnahmen.
Die Behinderungen der Frauen waren sehr unterschiedlich: Neben Sandra gab es eine weitere Frau im Rollstuhl im Kurs. Andere Frauen hatten neben geistigen Einschränkungen auch körperliche Behinderungen.
Jede Teilnehmerin konnte in diesem Kurs ausprobieren, welche Verteidigungsstrategien und Techniken für sie persönlich passen.


Josie hat verstanden: Wenn ich erst gar nicht dort hingehe, wo Streit und Ärger ist, ist das sicherer für mich.
Sibille und Michelle: Worte sind nicht ihre Stärke, dafür aber Schlagtechniken mit der Hand und Tritte.
Die beiden zarten Teenies Maja und Saskia fanden richtig Spaß an den Bewegungen und Techniken. Schlagtechniken waren genau ihre Welt. Bei dem Talent der beiden Mädchen wäre zu wünschen, dass sie den Sport Ju – Jutsu zukünftig in einem Verein trainieren können.
Sanna hat den Kurs sehr zufrieden und mit der ihr ganz eigenen Ruhe und Entspanntheit mitgemacht.
Michaela, Shari und Evi haben viel beobachtet, sich dann doch überwunden und sich ausprobiert.
Rollifahrerin Maja weiß: Sie kann zwar nicht treten oder weglaufen: Aber sie ist sehr flink mit ihrem Rolli und weiß sich mit ihren Händen effektiv zu verteidigen.


Daniela ist in dem Kurs altbekannten Ängsten begegnet und hat sich Rat geholt.
Jede der Frauen hat ihre ganz eigene gelebte, häufig sehr problematische Geschichte. Und für jede dieser Frauen und Mädchen gibt es zum Teil sehr individuelle Möglichkeiten, sich durchzusetzen und sich zu wehren.
Es war ein sehr schöner Kurs mit den Frauen der Rotenburger Werke. Die Teilnehmerinnen waren mit viel Freude dabei. Auch, wenn die Thematik an einigen Stellen ernst und berührend wurde.
Der Kurs fand in den für die Kursteilnehmerinnen vertrauten Räumlichkeiten der Rotenburger Werke unter der Leitung von Frauke Schlichting (Landesfrauenreferentin NJJV) und Lisa Krispin (Auszubildende Heilerziehungspflege, Trainerin – C Ju – Jutsu) statt.

 

Medienteam NJJV


Nein heißt Nein!

Bericht über das:

„Präventionstraining für Frauen“, Selbstverteidigung/Selbstbehauptung

 

Prävention ist zunächst Schärfung der eigenen Sinne für gefährliche Situationen. Das heißt nicht sich nach Einbruch der Dunkelheit in der Wohnung zu verkriechen. Denn ich wappne mich durch selbstbewusstes Auftreten, lauter Stimme, Meinungsverstärkern wie Kugelschreiber, Taschenlampe, Scheckkarte usw. in der Tasche und wenn nötig mit entsprechenden Techniken gegen mögliche Angreifer.

 

Dies und noch viel mehr war Inhalt des Präventionstrainings unter der Leitung von Regina K. Hoyer und Assistentin Marion Donath, welches von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Niedersächsischen Ju-Jutsu-Verband gefördert wurde. Regina K. Hoyer hat die Lizenz zur Kursleitung Frauen-selbstverteidigung absolviert. Es konnte ein sicherer Raum geschaffen werden, wo die Frauen offen über Gewalterfahrungen und Ängste sprechen konnten. Die 25 hochmotivierten Frauen im Alter von 15-59 Jahren konnten an zwei Samstagen alles über Prävention, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Nothilfe erfahren. Vor allem das „Selbst-Ausprobieren“ stand im Vordergrund und konnte auch am lebenden Objekt, dem „Schwarzen Mann“, wirkungsvoll vollzogen werden.

 

Der Polizeihauptkommissar Gerrit Müller (35), Polizeiinspektion Harburg, referierte über Möglichkeiten der Gewaltprävention und Opferhilfe: „Aus der Kriminalstatistik geht hervor, dass sexualisierte Gewalt gegen Frauen vorwiegend im häuslichen Bereich und Bekanntenkreis vorkommt. 87% aller angezeigten Angriffe konnten durch massive Gegenwehr abgebrochen werden.“ Herr Müller macht selbst seit 17 Jahren Ju-Jutsu, ist Träger des 1. Dan und macht seit längerem Gewaltprävention für Jugendliche und nun auch für Frauen.

 

Das ernste Thema hinderte die Frauen nicht daran, mit viel Spaß und Engagement ihre Fähigkeiten zu erproben. Sie hatten durchweg Interesse an weiteren Workshops zu diesem Thema.

 

 

 

Medienteam TSV Winsen


Präventionstraining mit Hara Göttingen  -  an der Förderschule in Northeim Am Wieter

 

16 Jugendliche      ( Bild unvollständig)     ab Klasse 7 und höher  sowie  5 Lehrer  haben am 30. September 2014 einen Tag mit außergewöhnlichem Angebot erlebt. Die Gruppe aus den Förderschulen Einbeck, Northeim und ` Werkstatt-Gruppe´   freuten sich über das tolle und seltene Angebot „Prävention“  mit Ju- Jutsu Trainerin Vinka Süszer vom Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband. Dank der Förderung vom Sparkassen Verband Niedersachsen konnten die Förderschulen kostenlos einen für sie sehr wichtigen Teil in die Erziehung der Schüler und Schülerinnen mit einbringen. Die anwesenden Lehrer und Lehrerinnen mussten mit Vinka Süszer als Referentin nicht befürchten, dass ´ Kampfsport in abgeschwächter Form ´ geboten wird. Nach Beendigung des Angebotes stand fest, in Zukunft möchten sie für ihre Schüler versuchen, wieder mehr „Sport“ Unterricht  anzubieten.-

 

Die Überschrift dieser Maßnahme  lautete:   Deeskalation und Selbstschutz, Erkennen eigener Kontroll- Möglichkeiten und Beispiele zum Abbau überschüssiger Energien.

Junge Menschen, die im sozial – emotionalen Bereich Schwierigkeiten mit sich und ihrer Umwelt haben, geraten oft in Situationen, die sie überfordern und hilflos machen. Ohne Anleitung und Training passieren unüberlegte und überschießende Gegenreaktionen, die nicht kontrollierbar in gefährliche Momente abgleiten können.

Solchem Verhalten mit Empathie und Verstehen der Verhaltensmuster  (Stichwort Validation!)  seitens der Therapeuten zu begegnen, ist unglaublich viel Erfahrung und Akzeptanz von psychischen Auffälligkeiten und sogar medizinischen Erkrankungen nötig. Selbst jahrelange Studien und Professionalität mit dem Thema lassen Mitarbeiter oft an ihre Grenzen stoßen.

Dieser Bereich wird gesellschaftlich oft tabuisiert, weil nicht verstanden. Kinder und Jugendliche, die keine Regelschule besuchen können, sind ausgegrenzt und leben oft nur in ihren eigenen Welten. Eltern und Pädagogen leisten tagtäglich Unglaubliches, dankbar wird Hilfe und Verständnis angenommen. Genauso dankbar sind die jungen Menschen, die nicht verstehen können, warum irgendetwas bei ihnen „anders“ sein soll. Können sie doch eigentlich nichts dafür, wurden sie doch in eine Welt hinein geboren, an der sie einfach nicht ihren Platz finden können.

Das Thema:  Inklusion   -  wird zwiespältig und vorsichtig angegangen. Natürlich, denn alles was wir nicht kennen, ist oft mit Angst behaftet.

Wir werden sehen, was sich in den nächsten Jahren an Neuigkeiten ergibt.

Wir, vom Verein Hara Göttingen, werden mit unserer Trainerin Vinka Süszer ´ am Ball bleiben ´ und der kommende Präventions -Lehrgang für die nächste Gruppe in Northeim steht schon fest.

Am 21.10.2014 besucht sie erneut die Schule und wir werden berichten.


Medienteam  Hara Göttingen



Grundschulkinder vom Hainbund Hort in Göttingen erleben 2 Wochen  Sommerferien mit der Überschrift „Prävention“ vom Ju-Jutsu Verband Niedersachsen, dem Sparkassen Verband und Hara Göttingen e.V.

 

 27 Kinder im Grundschulalter und ihre 4 Erzieherinnen  freuten sich über das kostenlose Angebot von Vinka Süszer, die ein „Intensiv Paket“ mit hatte, dass es so in dieser Art noch nicht gegeben hat.

Vom 26. 8.2014 bis zum 5.9.2014 gab es Prävention pur – sie danken alle dem Sparkassen Verband Niedersachsen, dem Ju-Jutsu Verband und Hara Göttingen, die solche Wochen möglich gemacht haben.

Der Strauß roter Rosen, der Vinka Süszer von der Koordinatorin Frau Wegener zum Abschluss überreicht wurde, geht symbolisch an alle Mitwirkenden im Ju-Jutsu Verband und dem Förderer vom Sparkassen Verband Niedersachsen.

Ohne die Idee und unendlich viel ehrenamtlichen Einsatz all dieser Sportskollegen, allen voran Herrn Michael Höflich vom Leistungssport,  würden Angebote dieser Art nicht möglich sein.

 

Die teilnehmenden Kinder und ihre Erzieherinnen haben so viel Neues erfahren und sind dankbar dafür. Deutlich spürbar war am Schluss die ´Veränderung´  in der großen Gruppe, besonders damit hat eigentlich keiner gerechnet (außer Vinka).  Plötzlich waren Themen wie   Respekt voreinander, Höflichkeit oder Grenzüberschreitungen keine Fremdwörter mehr, die Kinder freuten sich, dass sie sich und die anderen so intensiv erleben durften, unerwartet ergab sich die Möglichkeit auch eigenes Tun und sich selbst besser kennen zu lernen. Erst danach fiel der Blick auf denjenigen, der vor einem stand. Erst danach konnte um sich geschaut werden, was alles um uns herum unseren Alltag ausmacht. Was beeinflusst uns und wie beeinflussen wir andere?


Schaffe ich es, für einen Moment inne zu halten – und wenn nicht, wie kann ich es lernen?  Viele verschiedene `Entspannungsmöglichkeiten´  gab Vinka den Kindern mit auf den Weg, und das sportliche Angebot gab allen Kindern einen riesengroßen Einblick in wunderbare Spiele, die immer alle in Richtung Ju-Jutsu liefen. Die Techniken, die auch noch gelernt wurden, lösten fast alle Erstaunen aus. Rundum:  es war wunderbar!


Die herzliche Bitte, den Kontakt nicht abbrechen zu lassen, wurde gern von Vinka angenommen.


Medienteam Hara Göttingen


34 Kinder trainierten für den Ernstfall

 

Sparkasse unterstützt Kurse zur Selbstverteidigung in der Sahlenburger Schule Cuxhaven

 

Gemeinsam mit Andreas Wolter (4.Dan Ju-Jutsu und Kursleiter “Nicht mit mir“) trainierten 34 Kinder der Klassen 4a und 4b der Sahlenburger Schule, um sich im Ernstfall verteidigen zu können. In den 2 Kursen wurden aber nicht nur Selbstverteidigungstechniken erlernt, auch das Selbstbewusstsein wurde gestärkt.

So lernten die Kinder deutlich „Nein“ zu sagen, im Großen wie im Kleinen. Bei An-oder Übergriffen trainierten sie sowohl ihre Stimme als auch ihren Körper einzusetzen, um den Angreifer einzuschüchtern und zu besiegen. In Rollenspielen wurde gelernt, Gefahren zu erkennen. Zusätzlich gab es Aufklärung über die verschiedenen Arten von Gewalt, wie zum Beispiel Gewalt zwischen einzelnen, Gewalt in der Gruppe, Mobbing und sexuelle Gewalt. Wichtig war dabei auch zu lernen, wie man Gewalt erkennt. “Diese Kurse sind ein großer Erfolg“ freute sich Andreas Wolter, die Rückmeldungen von Eltern und Lehrern waren durchweg positiv. Und trotz des ernsten Hintergrundes, hatten die Kinder jede Menge Spaß.

Bereits im letzten Jahr unterwies er an der Sahlenburger Schule die Viertklässler in dieser Selbstverteidigungstechnik. Und schon jetzt steht fest dass es auch im kommenden Jahr wieder Ju-Jutsu Kurse an der Schule geben wird.

Bis zum Jahr 2015 will der Niedersächsische Sparkassenverband gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband im Rahmen einer flächendeckenden Gewaltpräventionsaktion für Kinder, Jugendliche, Frauen etc.150 Kurse fördern. Finanziert werden die Kurse aus dem Reinertrag der Sparkassen-Lotterie Sparen+Gewinnen. Die Schirmherrschaft übernahmen Bibiana Steinhaus, Polizistin und Bundesliga Schiedsrichterin, sowie Landespolizei Präsident Uwe Bianis.


Medeinteam RW Cuxhaven


Ju-Jutsu für die Jüngsten – Gewaltprävention durch Spiele

 

Am 17. Juli 2014 wurde der Ju-Jutsu Verein Hara Göttingen nach Friedland eingeladen. Die Einrichtung einer katholischen Kindertagesstätte wollte gern einen ganzen Vormittag im Rahmen einer besonderen Woche mit verschiedenen Angeboten für ihre Jüngsten einen „ Sport – Tag „ einfügen, der im Sinne von Prävention gestaltet sein sollte.

 

Da die Ju-Jutsu Trainerin Vinka Süszer auch außerhalb von Göttingen bereits bekannt ist, und schon etliche Präventionslehrgänge vom NJJV und dem SV Niedersachsen erfolgreich durchgeführt hat, passte es und so wurden alle (etwa 25 TN) Kita Kinder schon um 9 Uhr von drei Erzieherinnen zur Turnhalle begleitet. Die jüngste Teilnehmerin von 3 Jahren schaute erst etwas ängstlich, aber es dauerte nicht lange – und durch Bewegung in Form von altersangepassten Spielen (die trotzdem im Kampfsport ihre Wurzeln haben), merkten die Kinder im Verlauf des Vormittags kaum bis gar nicht, dass sie über Stunden Selbstverteidigung und Selbstbewusstseins – Training erlebten.

 

 Um zwischendurch wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen, gingen die Kinder mit Vinka auf sogenannte ´Fantasie – Reisen´ . Mit ruhiger und tiefer Stimme versetzte Vinka die Kleinen, die mit geschlossenen Augen auf den Matten lagen, kurzerhand an einen Meeresstrand, an dem sie ihre Füße in warmen Sand an zarten Meeres- Wellen spürten. Die Sonne küsste ihre kleinen Wangen und alle fühlten sich glücklich und frei…

 

Die Kinder waren alle bereit ein paar Minuten auf diese Reise zu gehen, haben sie doch vorher so intensiv ´körperlich´ ihre ganze Energie herausgelassen.

 

Natürlich wurde das Thema : ` Angesprochen werden von Fremden´ - wie soll ein Kind reagieren und was ist in solch einem Fall nicht unhöflich?! Genauso besprochen wie: ` Wo sind meine persönlichen Grenzen? – wer darf mich anfassen und warum? ` Welche Rechte habe ich als Kind und wieso darf ich in jungen Jahren schon eine eigene Meinung haben – das und noch viel mehr gab es in einfachen und klaren Erläuterungen von Vinka in kurzen Gesprächsrunden zwischen den Spielen.

 

Dass solche Erkenntnisse nicht sofort zuhause bei Mama und Papa mit permanenten: Nein – ich will nicht! Sätzen fehlbenutzt werden dürfen, wurde lachend allen Kindern klar, als Vinka Unterschiede aufzeigte.

 

Konkrete körperliche Übungen aus dem Ju-Jutsu wie Handgelenk Befreiungen oder Ausweichen etc. kamen genauso wenig zu kurz wie Austoben auf ganz vielen kleinen Schlagpolstern. Berührungsängste untereinander oder Schrei – Hemmungen sind den meisten Kindern in dem Alter noch fremd, sie bewegen sich freiwillig noch gern und viel und das kann ein/e Trainer/in ganz prima in ihr Konzept einbauen. Wenn dann ein bestimmter Weg vorgegeben wird, ohne dass sich die Kinder gezwungen fühlen, ist der Erfolg solcher Arbeit selbstverständlich.

 

Die 3 Erzieherinnen waren verwundert, wie schnell Vinka die gesamten Kinder ´im Griff hatte´ (Aussage einer Erzieherin)… hatten sie doch anfangs sicherlich befürchtet, ständig von einem Kind zum nächsten springen zu müssen. Aber es zeigte sich so unerwartet anders – wer hätte gedacht, dass sie sich ganz rausnehmen konnten und zuschauen durften.

 

Ein toller Applaus und ein wunderschöner Sonnenblumenstrauß krönte den Abschluss, aber das Beste war dann die Frage, ob es nächstes Jahr erneut solch einen Lehrgang geben könnte.

 

Wir werden sehen.

 

Medienteam Hara Göttingen


Frauen Lehrgang unter dem Thema " Gewaltprävention" mit Vinka Süszer aus

Göttingen

 

Am 11. Juli 2014 haben mehr als 42 Frauen von der Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen im Rahmen ihrer Fortbildungswoche eine etwas andere Einheit als sonst erlebt. Die Reihen der Teilnehmerinnen waren bunt

gemischt, eine schwangere Frau war genauso dabei, wie eine gehörlose Teilnehmerin, die ihre zwei Simultan- Übersetzerinnen dabei hatte.

 

Anstatt Polizei Präventionsteam kam auf Empfehlung Vinka Süszer vom Verein Hara Göttingen, die mit Freude und Professionalität den gesamten Vormittag mit den Frauen Ju-Jutsu im Rahmen von Gewaltprävention übte. Keine der Teilnehmerinnen hat jemals etwas von JJ gehört, und die Tatsache, dass der Sparkassen Verband Niedersachsen zusammen mit dem NJJV solch wertvolle Kurse ermöglicht, machte das Ganze erst richtig spannend.

Die Frauen im Alter von 25 bis 63 Jahren erwarteten das Schlimmste, als Vinka darum bat, Schmuck und Schals - und vor allem hochhackige Schuhe, vorsichtshalber abzulegen, und als sie gleich am Anfang demonstrierte, wie eine TN auf die am Boden liegende Referentin sich, auf die (nicht erwarteten) Bauchmuskeln von Vinka, stellen sollte - war die Panik in den Augen der Frauen sichtbar. Aber es kam anders als es aussah, der Lehrgang ging viel zu schnell vorbei und manch eine hatte Tränen in den Augen - wohlgemerkt vor Lachen. Die Empfehlung von Vinka ruhig zuhause Bauchmuskeln zu trainieren begann also während des LGs nur in Form von Lachmuskeln betätigen.

Schließlich wurde über Prävention gesprochen, und es wurde klar, dass in plötzlichen Überfall Situationen gute Bauchmuskeln bei körperlichen Angriffen dorthin, manch einen Schlag verpuffen lassen, damit das Opfer

vielleicht selbst zum notwendigen Angriff übergehen kann, sollte der Angreifer oder die Angreiferin nicht ablassen vom Vorhaben.

Und bevor evtl. die Bauchmuskeln ihre gute Schutzfunktion beweisen, sollte frau auch auf ihr "Bauchgefühl" hören, dass uns immer hoch sensibel meldet: Achtung, hier ist was nicht in Ordnung!

 

Allen Frauen wurde bewusst, dass gute Muskeln und gute SV Techniken nichts nützen, wenn im Kopf nicht die absolute Bereitschaft herrscht, sich mit allen Mitteln gegen einen brutalen Angriff konsequent zu wehren. So wie es nie: ein bisschen ´schwanger´ gibt- gibt es auch nicht: sich ein wenig wehren!

Das waren nur einige der Vorbereitungen auf einen möglichen Übergriff. Unglaubliches Erstaunen kam beim Erkennen von alltäglichen Gegenständen, die frau plötzlich im Notfall zur Abwehr benutzen kann. Dass ein Kugelschreiber oder eine Zeitung, oder die Milch in der Einkaufstasche zur Waffe umgewandelt werden kann - so hat manch eine Frau noch nie ihre Umgebung gesehen.

 

Als Vinka erklärte, wehe dem, der mich gegen meinen Willen böse anfasst, nachdem die eigenen Grenzen mit Partnerinnen durch Übungen festgestellt wurden, und die Paragraphen uns rechtlich entsprechend Schutz geben, mussten doch die meisten Frauen lachen, als Vinka die eine oder andere Szene vorspielte. Dass sie in manchen doch sehr ´brenzligen´ und kritischen Situationen nicht vor dem/der Angreifer/in zurück weicht, sondern unerwartet stehen bleibt, tief in die Augen ihres Gegenüber schaut und die Gruppe ihre "Gedanken" flüsternd hören lässt...

wenn sie im Stillen denkt: " Los! Fass mich ruhig an!!! " verbreitet erst mal solch lustig anmutende Momente, dass jede lachen muss. Doch was sollte das erklären?

Genau, die Bereitschaft sich zu wehren, beginnt im Kopf. Und es entsteht eine unglaubliche unausgesprochene Stärke von Abwehrbereitschaft, die jedes Lebewesen in jeder Zelle spürt. Ja, wenn Du meine Grenze überschreitest, bekommst Du Antwort - es liegt also an Dir!

Das Unfassbare ist, auch das kann eine gefährliche Situation entschärfen, aber: ich muss alles andere beherrschen. Kämpfen können, Techniken automatisch abrufen, Blöcke und Weiterleitungen müssen sitzen, ich muss auch evtl. einen Schlag einstecken können und so weiter. Und an oberster Stelle ist die Selbstkontrolle.-

Für die anwesenden Frauen bedeutete das, ich kann tolle Sachen lernen, die mich schützen können, aber es ist ein langer Weg. Wer bereit ist, solch einen Weg zu gehen, entscheidet das allein mit sich selbst. Und es kommt oft aus der persönlichen ´Not´.

Die Frauen, die keine Not haben in dieser Hinsicht, können einfache Deeskalationstechniken lernen und sind damit vollkommen zufrieden. Jede kann sich das mitnehmen, was sie braucht. Und zum Thema Selbstbewusstsein gehört zwar auch ein ´fester Stand´ , das Wissen über Körpersprache und Ausdruck,

die faszinierende Einsatzmöglichkeit von Stimme etc., aber die Vermeidung von gefährlichen Situationen und /oder einfaches schnelles Weggehen ist jeder Frau selbst zu überlassen und auch vollkommen in Ordnung.

Vinka betont, dass nie nur ein Weg der Richtige ist, und jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Entscheidung. - Hauptsache ist, wir bleiben gesund dabei.-

 

Nach dem Lehrgang gab es viele Anfragen zu Trainingsmöglichkeiten im Hara Göttingen.

 

Medienteam Hara Göttingen


Gewaltpräventionstraining TSV Germania Cadenberge

 

Am 24.und 31.5. fand in der Sporthalle am Heideweg ein Gewaltpräventions und Frauenselbstverteidigungskurs unter Leitung von Jörg Thonak 5. DAN Ju-Jutsu und ausgebildeter Kursleiter für Frauenselbstverteidigung, gefördert vom Sparkassenverband Niedersächsischen statt.

Teilgenommen haben Frauen aus der BBP Gruppe und deren Bekannte.

Bestandteil des Kurses war in erster Linie, das Erkennen von eventuellen Gefahrensituationen, das selbstbewusste Auftreten und in letzter Folge selbstverständlich auch Selbstverteidigungstechniken.

Diese Techniken wurden exakt auf die Bedürfnisse der Frauen zugeschnitten, so dass sie jede der Frauen leicht erlernen konnte.

An diesen beiden Tagen wurde das Wissen mit sachlichen Hinweisen in Zusammenhang mit erforderlichen Techniken in sehr lockerer und spaßiger Atmosphäre an die Frauen weitergegeben.

Am Ende der Veranstaltung war die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen, dass sie nicht gedacht hätten, dass es so einfache, aber doch wirkungsvolle Techniken gibt, mit denen man sich einen potenziellen Täter vom Leib halten kann und das man mit einer gewissen Vorsicht schon im Vorfelde der Gefahr aus dem Weg gehen kann.

Die Teilnehmerinnen gingen mit einem guten Gefühl und in Erinnerung an zwei Tage mit sehr viel Fachwissen und Spaß und der Empfehlung an andere Frauen, doch auch mal so einen Kurs zu besuchen, nach Hause.

 

Kontaktdaten sind über den TSV Germania Cadenberge zu erhalten.

 

Medienteam TSV Germania Cadenberge

 

 


Gewaltpräventionstraining TSV Bahrdorf

 

Kinder lernen sich zu behaupten und zu verteidigen „Nicht mit mir“ hieß es wieder in der „Alten Turnhalle“ zu Bahrdorf

 

Sehr erfolgreich verlief der Kurs zum Thema „Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder im Grundschulalter von 7 bis 12 Jahren. Die Vereine MTV Vorsfelde und der TSV Bahrdorf - unterstützt von der Landessparkasse Braunschweig - luden wieder zu einem Selbstbehauptungskurs nach Bahrdorf in die Alte Turnhalle ein. Obwohl der letzte Kurs erst im Herbst 2013 stattfand, war der neue Kurs bereits nach kurzer Zeit ausgebucht. Die Verantwortlichen möchten gern 2 weitere Kurse anbieten, zumal noch 12 Kids auf Warteliste stehen. Den größten Teil des Kurses nahm das Thema Gewaltprävention, Selbstbehauptung und die Stimmausbildung ein. Wie können die Kids schon mit der eigenen Körpersprache signalisieren „Halt stopp“ ich bin selbstbewusst und kein Opfer“. Dass Hilfeholen kein Petzen ist sondern mutig und wichtig ist, lernten die Kinder in vielen aktiven Rollenspielen. „Halte Abstand und vertrau Deinen Gefühlen“ und „Erwachsene sollen Erwachsene fragen und keine Kinder“, waren genauso spannende Themen wie das richtige Verhalten am Telefon oder das Absetzen von Notrufen bei der Feuerwehr und der Polizei. Mit Humor und Einfühlungsvermögen wurden den Kindern ernsthafte Themen anschaulich vermittelt und in vielen Rollenspielen konnten die Kinder gute und schlechte Gefühle nachempfinden sowie das richtige Verhalten üben und besprechen. Eine Einheit wurde genutzt, um effektive und einfache Selbstverteidigungstechniken zu üben. Dazu gehörte das Boxtraining am Dummy Bob genauso wie am Schlagpolster. Mit Begeisterung und dem nötigen Willen wurden auch Übungsbretter durchschlagen. Was anfangs schwierig war, führte dann doch alle Teilnehmer mit der richtigen Technik zum Erfolg. Der Kurs kann nur Anregungen und Training der Situationen für den Moment anbieten. Kindergärten, Schulen und Eltern müssen sich der Gefahren bewusst sein und regelmäßig mit Ihren Kindern üben und sie sensibilisieren. Selbstverteidigungstechniken wurden schon während des Kurses vermittelt und geübt, damit sich die Kids auch in Situationen wehren können, denn manchmal ist als letztes Mittel die Notwehr erforderlich. Am Abschlusstag mussten die Kursteilnehmer einen Parcours überwinden, in dem sie ihre erworbenen Fertigkeiten demonstrieren konnten. Bevor es dann zur Ehrung mit Urkunde und kleinen Preisen kam, war noch ein richtiges Holzbrett zu durchschlagen. Die Kids haben nun die Möglichkeit ihr Selbstbewusstsein, die eigene Konzentrations- und Koordinationsfähigkeiten sowie Kraftausdauer im Ju-Jutsu Training weiter zu entwickeln. Regelmäßiges Ju-Jutsu Training bildet nicht nur Geist und Körper aus. Disziplin, Respekt und Ausdauer wirken sich oft auch positiv auf andere Bereiche wie Schule aus. Jeden Donnerstag oder Freitag wird ein Ju-Jutsu Training für Kids angeboten. Natürlich können auch Kinder, die nicht an dem Kurs teilgenommen haben, teilnehmen. Anders als bei anderen Kampfsportarten ist die Selbstverteidigung nicht nur ein Teil eines Systems. Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sind die Komponenten, die Ju-Jutsu als modernes Verteidigungssystem ausmachen. Frank Lambrecht wurde unterstützt vom seinem Team: Fabio-Luca Glume, Julia Herbst, Lennart Jacobi, Viviane Lambrecht Informationen zum Training und Folgekurs unter Frank Lambrecht 05364 4317 oder 0172 755 63 69 fwlambrecht@t-online.de Homepage: www.ju-jutsu-vorsfelde.de 19.06.2014

 

Medienteam TSV Bahrdorf


Sparkasse und TSV Winsen machen Niedersachsen ein Stück sicherer

 

Das Selbstverteidigungssystem Ju-Jutsu ist sehr gut zur Gewaltprävention geeignet. Im Herbst starten in Winsen zwei Kurse für Frauen ab 15 Jahren und Senioren.

 

Die Angriffe werden raffinierter, vielfältiger und brutaler. Dazu kommt eine erheblich höhere Gewaltbereitschaft der Täter und große Rücksichtslosigkeit gegenüber den Opfern. In unserer Gesellschaft zeichnet sich ein stetig wachsendes Gewaltpotenzial ab.

Anlass genug für die Sparkassen in Niedersachsen und den Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband (NJJV), ein gemeinsames Projekt zur Gewaltprävention zu initiieren. Innerhalb von drei Jahren werden in den landesweit 162 Ju-Jutsu-Vereinen etwa 150 Wochenendkurse mit jeweils bis zu 30 Teilnehmern angeboten. Die Schirmherrschaft für das Projekt haben FIFA-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und Landespolizeipräsident Uwe Binias übernommen.

Auf lokaler Ebene kooperieren in diesem Jahr der TSV Winsen und die Sparkasse Harburg-Buxtehude. Der Verein bringt sein langjähriges Know-how ein und bietet die Kurse an, der Finanzdienstleister sorgt für die Rahmenbedingungen wie etwa Verpflegung und Unterrichtsmaterial. „Ju-Jutsu ist leicht zu erlernen, kann von Personen jeden Alters und Geschlechts angewendet werden und erzielt optimale Wirkung. Als modernes Selbstverteidigungssystem ist Ju-Jutsu sehr gut zur Gewaltprävention geeignet“, sagt Abteilungsleiter Gerhard Wilken.

Zu dem Gewaltpräventionsprojekt eingeladen sind alle Frauen ab 15 Jahren. Ferner bietet der TSV Winsen einen Kursus speziell für Seniorinnen und Senioren an. Die jeweils vier Doppelstunden finden in der Sporthalle des TSV Winsen auf dem Jahnplatz statt. Die Frauen machen zweimal sonnabends, 20. und 27. September, jeweils von 11 bis 15 Uhr unter Leitung von Regina Hoyer und Marion Donath den Anfang. Den Seniorenkursus leiten am Sonnabend, 11. und 18. Oktober, ebenfalls von 11 bis 15 Uhr, Gerhard Wilken und Dietmar Janowski.

Ziel ist es nicht, den Teilnehmern Kampfsport zu vermitteln, sondern sich mit einfachen Bewegungsabläufen aus kritischen Situationen zu befreien oder – noch besser – durch die Früherkennung gar nicht erst darin verwickelt zu werden. „Wir wollen uns ein gesundes Selbstbewusstsein erarbeiten und präventiv an kritischen Situationen üben, wie diese geschickt und einfach zu meistern sind“, berichtet Regina Hoyer. Zu den Kursinhalten gehört auch die persönliche Beratung durch eine Polizeibeamtin, der wirkungsvolle Einsatz von Stimme und Sprache und Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen.

Weitere Informationen und Anmeldungen im Internet unter www.njjv-praevention.de. Auch die Übungsleiter des TSV Winsen, Regina Hoyer, Telefon 04171/669379, und Gerhard Wilken, Telefon 04171/2947, geben natürlich gern Auskunft.


Gewaltpräventionskurs für Frauen mit Behinderungen

 

„Ja, aber wenn der Mann so nett zu mir ist, dann kann ich ihm das doch glauben und mitgehen…“, war bisher Kerstins Meinung, mit der sie schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Kerstin* war eine von 7 Teilnehmerinnen des Gewaltpräventionskurses am 26.und 27. April 2014, der in den Rotenburger Werken unter der Leitung von Frauke Schlichting (Landesfrauenreferentin des NJJV) und Lisa Krispin (TUS Bothel) stattfand.

Die Kursteilnehmerinnen hatten alle geistige Einschränkungen und teilweise Körperbehinderungen.

Vielen von ihnen haben bereits ähnlich Erfahrungen, wie Kerstin gesammelt: Gutgläubig vertrauen sie, wenn jemand nett zu ihnen ist und gehen mit… Was tun, wenn derjenige sich dann als alles andere als nett entpuppt?

Beleidigungen und Demütigungen, die sie aufgrund ihrer persönlichen Einschränkungen erleben, sind nicht selten.

Umso wichtiger ist es, diesen Frauen Mut zu machen, nein zu sagen, sich abzugrenzen und ihnen zu zeigen, sich mit einfachen, effektiven Tricks und Abwehrtechniken zur Wehr zu setzen. Ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Die beste Verteidigung ist, gar nicht erst in gefährliche Situationen zu geraten: Die Kursteilnehmerinnen erzählten viel von ihren täglichen Sorgen, Ängsten und Momenten der Ratlosigkeit. Gemeinsam hat die Gruppe Ideen gesammelt und praktisch ausprobiert, wie Angstsituationen und Unsicherheiten zukünftig gelöst werden können.

„Wenn da wieder einer nett ist, dann kann ich ja erstmal zu Hause Bescheid sagen, bevor ich mit dem Mann mitgehe.“, war eine Lösung für Kerstins Unsicherheit.

„Wenn Jugendliche auf dem Marktplatz stehen und ich Angst habe, gehe ich da einfach nicht hin.“, hat Susanne* gelernt.

„Ich reagiere nicht auf Beleidigungen, geh weg und erzähl meiner Wohngruppenleitung von dem Streit mit meiner Kollegin. IN der Wohngruppe helfen sie mir bestimmt!“, hat Sarah* sich vorgenommen, damit der nächste Streit nicht wieder eskaliert.

Schön war es zu beobachten, dass die eher schüchterne Kerstin sich am Ende des ersten Kurstages ganz selbstbewusst zwischen 2 andere Kursteilnehmerinnen setze und ausgleichend, deeskalierend auf deren beginnenden Streit selbständig mit Erfolg einwirkte.

Die Kursteilnehmerinnen haben sich sehr tapfer in dem Kurs ausprobiert und auch „schlagkräftige Argumente“ sehr fleißig geübt. Jede Frau entsprechend ihrer persönlichen Fähigkeiten.

Der Kurs mit dieser Gruppe war etwas sehr Besonderes: Das Vertrauen und die Offenheit, die uns die Kursleiterinnen entgegen gebracht wurde, sowie die Dankbarkeit der Frauen ist sehr berührend!

Herzlichen Dank an die Kursteilnehmerinnen!

 

Frauke Schlichting

 

* Namen aus Diskretionsgründen geändert

 

 


Gewaltprävention NJJV und TKW Nienburg

 

Am 10./11. Mai 2014 fand in der TKW Halle ein kostenloses Präventionstraining statt. Dieses wurde von dem Niedersächsischem Ju-Jutsu Verband und vom Sparkassenverband Niedersachsen gefördert. 18 Frauen im Alter von 16 bis 64 Jahren, sowie die Trainerinnen Carolin und Carina Ossig waren an diesem Wochenende dabei. Die qualifizierten Trainerinnen richteten die Einheiten speziell auf die Bedürfnisse von Frauen aus.

Gefahrensituation, Selbstbehauptung, die Verwendung nützlicher Alltagsgegenstände sowie Selbstverteidigungstechniken waren spannende Themen, die sie mit viel Spaß und Freude vermittelten.

Der Trainingsinhalt wurde den Frauen nach dem sogenannten Ampelprinzip vermittelt. Somit sollte am Anfang immer das Wort vor der körperlichen Auseinandersetzung stehen. Die Teilnehmer sprachen auch über Themen wie Notwehr, Nothilfe und das Waffengesetz.

Carolin und Carina zeigten in den gemeinsamen Stunden Techniken wie, den gekonnten Stimmeinsatz (Selbstbehauptung) aber auch den effektiven Kniestoß (SV-Technik).

Die durchweg positive Stimmung und die netten Rückmeldungen ergaben ein gelungenes Wochenende. Eine Wiederholung ist schon in Planung.

 

Medeinteam TKW Nienburg


Gewaltprävention NJJV und BC Bodenwerder


Pressebericht vom Sport Club Hannover

Thema:  Gewaltprävention für Frauen

 

Am 11.04.2014 war es wieder so weit, die Abschlussveranstaltung des vom Sport-Club-Hannover e.V. initiierte „Gewaltpräventionsprogramm für Frauen“ fand ein weiteres Mal unter der Leitung von

Volkmar Lührs ( Trainer der Selbstverteidigung im S.C.H. ) sowie dem angergierten Helferteam des S.C.H.  seinen Höhepunkt an der Maschseequelle. Unterstützt wurde das Projekt vom Sparkassenverband Niedersachsen und dem Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband e.V.

 

40 Frauen verschiedenster Altersgruppen konnten ihr, an Fünf Abenden vermitteltes Wissen aus Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Die von Vereinsmitgliedern nachgestellten Situationen wurden von den Teilnehmerinnen, ob nun als couragierte Helferin oder als Verteidigerin in eigener Person, mit großem Engagement in realistischer Umgebung gemeistert.

 

Den Frauen wurde z.B. die Angst vor lautstarken Äußerungen zum präventiven Abwehren eines Angreifers aber auch verschiedensten Techniken der Hilfe und Selbsthilfe in Gefahrensituationen vermittelt.

Dabei kam es auch zum Einsatz von Pfefferspray in Notwehrsituationen.

 

Anschließende Gespräche mit den Frauen machten deutlich, wie Selbstsicher aber auch Selbstbewusst sie allein nur durch das Lernen kleiner Handlungsalternativen und das Wissen von Recht und Pflicht wurden.

 

Viele waren über sich selbst erstaunt wie viel selbstsicheres Auftreten und Zivilcourage sie plötzlich zeigen konnten.

Der Sport-Club-Hannover e.V. veranstaltet mehrfach im Jahr solche Kurse, welche schon nach kurzer Zeit ausgebaucht und von den Frauen aus Hannover und Umgebung mittlerweile sehr begehrt sind.

 

Medienteam SC Hannover



Ausbildung Kursleiter Frauen SV in Niedersachsen

 

Im Februar/ März 2013 war es schon wieder mal soweit. 14 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen fanden sich beim FC Royal Stade zur Ausbildung Kurleiter Frauen SV ein.

Die unterschiedlichen Erfahrungen zum Thema Frauen SV und die tollen charakterlichen Eigenschaften eines jeden einzelnen Teilnehmers machten diese Kursleiterausbildung so interessant.

 

Frauke Schlichting und Andreas Woyth haben die Inhalte dieser Ausbildung sehr anschaulich sowie  praxisnah dargestellt und demonstriert.

Ob Eisbrecher- und Kennlernspiele, die Vermittlung der 3 Säulen der Frauen SV, die praktischen Übungen mit der Schaumnudel oder die Verteidigung mit Alltagsgegenständen, die Teilnehmer hatten großen Spaß bei der Umsetzung und Anwendung.

Ein kleines Highlight für einige war sicherlich das Training mit dem „schwarzen Mann“. Michael Falk stellte die Trainingsmöglichkeiten und den Einsatzbereich eines FIST- Vollschutzanzug vor. Realitätsnäher und praxisorientierter lässt sich ein Training für die Frauen SV wohl kaum darstellen.

Die 2 Wochenenden vergingen wie im Flug. Bei der guten Stimmung und der interessanten Vermittlung der Inhalte, waren selbst die kleinen Lehrproben und die schriftliche Überprüfung keine große Herausforderung für die Teilnehmer.

 

Der NJJV gratuliert den neuen Kursleitern Frauen SV und wünscht viel Erfolg bei der Planung und Durchführung der Frauen SV Kurse in den Vereinen.

Zum Schluss bleibt nur noch ein kräftiges Dankeschön an alle die zu richten, die mit ihrem Engagement und Motivation zum sehr guten Gelingen diese Ausbildung beigetragen haben.

 

Medienteam NJJV


Gewaltpräventionstraining JKCS Goslar

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Stress - Situationen kompetent begegnen - Ju-Jutsu einmal anders:

 

 Hara Göttingen veranstaltete wieder einen Präventions - Nachmittag für Kinder, Jugendliche und Eltern am 15./16. März 2014 in der Judohalle des Max-Planck-Gymnasiums.

 

 

 

Teilnehmer/Innen an diesem Tag: mehr als 40 TN, die aktiv auf der Matte mitgemacht haben.

 

  Ju-Jutsu Trainerin Vinka Süszer (1. Dan Karate, 2. Dan Ju-Jutsu ) hat bereits Ende letzten Jahres zwei Lehrgänge mit Erfolg durchgeführt. Es folgten Anfang März 2 Tage in der Förderschule Martin-Luther-King (Bild).

 

 Ein neues Angebot war am 15./16. März im Max-Planck-Gymnasium, zu diesem wurden Eltern mit Kindern verschiedener Altersstufen eingeladen.

 

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 Auch Kinder müssen sich leider schon früh mit dem Thema Selbstschutz beschäftigen. Sind doch auch sie manchmal in bedrohlichen Konflikten und Stress Situationen vor die Wahl gestellt: darf und sollte ich zurück schlagen oder gibt es auch andere Möglichkeiten? Und wenn ja – welche? Eigenschutz steht an erster Stelle, aber was mache ich dann? Wie vermeide ich eine Prügelei und stehe trotzdem nicht als ´Verlierer´ da? Ist weglaufen nicht feige? Solche oder ähnliche Fragen beschäftigen nicht nur Kinder sondern auch Eltern, deren Kinder bedroht werden und sich schnell hilflos fühlen. Manche Erwachsenen fühlen sich selbst plötzlich mit der Frage konfrontiert: wie helfe ich jetzt meinem Kind richtig? Wer kann in solchen Konflikten kompetent beraten und Wege aus der Hilflosigkeit aufzeigen, wie weit sollte meine Hilfe gehen, so, dass ich mein Kind nicht unselbständig mache?

 

 Es ging nicht nur um den Eigenschutz, auch Zivilcourage wurde thematisiert und es wurde schnell deutlich, ein unüberlegtes Eingreifen kann leicht zur Eskalation führen und alle gefährden anstatt retten. Helfen sollte selbstverständlich sein- aber ich muss wissen, wie es am besten ablaufen kann. Den Held oder die Heldin spielen nützt niemandem, sich Helfer dazu holen und andere motivieren mitzuhelfen, ist immer sicherer um dann in Ruhe die Polizei anzurufen.

 

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 Manchmal geht es aber auch um vielschichtige Bedrohungen im Alltag, diese müssen nicht immer auf körperlicher Ebene stattfinden.

 

 Nach dem Satz: man kann nicht nicht kommunizieren!

 

 - übten die Teilnehmenden in einem geschützten Rahmen kompetente und „deeskalierende“ Verhaltensweisen. Dabei ging es um die Darstellung von Kommunikation verschiedenster Art:

 

 Körpersprache, Ausstrahlung und Selbstbewusstsein stehen immer an erster Stelle, und wenn ich dann auch noch z.B. Ju-Jutsu beherrsche … Angreifer erkennen dann sehr schnell, dass man/frau kein „Opfertyp“ ist. Normalerweise haben sie keine Lust auf ein Gerangel auf gleicher Augenhöhe, es macht ihnen immer mehr Spaß, wenn sie Macht spüren. Ist das nicht der Fall, lassen sie oft unverrichteter Dinge von einem ab.

 

  Die Göttinger Polizei ( Präventionsteam und Jugendbeauftragte), das Jugendtelefon ´Nummer gegen Kummer´, sowie der Kinderschutzbund in Göttingen haben immer ein offenes Ohr für Kinder, Jugendliche und Eltern. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt Präventions- Angebote unter dem Motto „Kinder stark machen“ , dazu zählt natürlich auch immer präventive Arbeit zum Thema Sucht und Drogen.

 

 Vorbeugung , Deeskalation und Selbstschutz bei Bedrohung und Gewalt sind heutzutage ein nicht mehr zu ignorierendes Gesprächsthema. Vernünftige Selbstverteidigung , wie zum Beispiel Ju-Jutsu, ist heute nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken.

 

 Erwachsene sollten aber immer nach Möglichkeit Jugendlichen ein Vorbild sein, dass Gewalt jeglicher Art, niemals toleriert werden darf und angesprochen werden muss. Jeder kann und muss etwas dagegen unternehmen.

 

 Nur so kann eine Gesellschaft gut miteinander funktionieren. Und Respekt und Toleranz müssen im Leben selbstverständlich sein.

 

 Medienteam Hara Göttingen


Zeitungsartikel zum Präventionstraining am 15./16. März 2014

 

„NICHT MIT MIR“ im Rüdershäuser Sportverein

 

 Unter diesem Motto veranstaltete der Rüdershäuser Sportverein (RSV) am vergangenen Wochenende einen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Mädchen.

Dabei stand durch verschiedene Übungen das selbstbewusste Auftreten der Mädchen in der Öffentlichkeit zu trainieren im Vordergrund und die Aufmerksamkeit für das Erkennen von Gefahrensituationen zu schulen. Erfolgreiche Selbstverteidigung beinhaltet auch unnötigem Ärger aus dem Weg zu gehen, sowie durch selbstbewusstes verbales Auftreten dem Gegenüber Grenzen zu setzen. Abgerundet wurde der Kurs durch effektive Selbstverteidigungstechniken zur Abwehr von Angriffen und der gemeinsamen Erarbeitung von Möglichkeiten sich mit Alltagsgegenständen zur Wehr zu setzen.

Dieses Präventionstraining, gefördert durch den Sparkassenverband Niedersachsen und dem Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband, wurde unter der Leitung von Mechthild Stange, der Spartenleiterin Ju-Jutsu im RSV, durchgeführt.

 

Medienteam Rüdershäuser SV


Gewaltpräventionstraining VfL Bückeburg

 

"Tätern den Spaß nehmen"

 

Link zu den Schaumburger Nachrichten


Gewaltpräventionsträning Martin- Luther-King Förderschule in Göttingen

 

Am 04.03.2014 fand die erste Einheit Prävention vom NJJV und dem SVN an der Martin- Luther-King Förderschule in Göttingen statt. Ausrichter ist der Verein Hara Göttingen – Trainerin Vinka Süszer.

Es  ging  um Vorbeugung und Sensibilisierung von Grenzüberschreitungen, wieder wurde der Begriff „ Deeskalation“  den Kindern verschiedener Altersstufen Kind -gerecht näher gebracht. Spiele und dabei gehören auch  Rollenspiele dazu, ließen Kinder staunen, wie viel andere an ihnen lesen können, ohne dass sie etwas mit Worten sagen müssen. Es startete also mit Körpersprache. Welch Verwunderung, fragten doch manche Kinder:  werden wir Karate machen?- oh, nein, wir werden viel mehr machen: nämlich Ju-Jutsu!

 

Unüberlegtes Schubsen (aus `Spaß´…)  oder verbale Eskalation z.B. sind in dem Bereich genauso mit einzubeziehen, wie direkte körperliche und aggressive Angriffe, die nicht selten zu Verletzungen führen. Kinder reagieren oft impulsiv und emotional, denken nicht nach, planen ihre körperlichen Ausbrüche und verletzenden Worte nicht,  können aber auch meist ihre eigenen Kräfte schwer einschätzen und wenn sie sich sonst wenig bewegen dürfen (wie z.B. in der Schule), und auch in keinem Sportverein ihren Bewegungsdrang ausleben dürfen, ist das ´Konfliktfeld´ vorprogrammiert.

Sportvereine bieten nicht nur körperliche Fitness an, und das auch noch für einen Minimal Beitrag, nein, es zeichnet sich immer mehr ab, dass Teamgeist, Anerkennung und gemeinschaftliches Miteinander viel mehr für unser soziales Gefüge an Wert gewinnt, als manch einer es sich vor Jahren vorstellen konnte.

Wenn wir uns unsere Gesellschaft anschauen, reicht es nicht nur von `Integration´ (nur ein Beispiel) zu reden, es ist unser aller Pflicht, alle mit denen wir zusammen leben, anzunehmen und zu schauen, wie es in Zukunft gut und glücklich weiter gehen kann. Sport ist ein einfaches Beispiel wie gewinnen oder verlieren gemeinsam erlebt werden kann, ohne seinen ´Gegner´  dafür zu verurteilen.

Wenn wir als Trainer/innen uns dessen bewusst werden, dass wir „immer“  mit unseren Angeboten in unseren Stunden den ganzen Menschen bewegen – mental sowie körperlich,  dann gibt es gar keine Frage, ob wir das beabsichtigen wollen oder nicht- wir tun es!

Und wenn wir uns dieser Verantwortung bewusst sind und uns dabei wohl fühlen, genauso wie die Teilnehmer/innen, kann es nur gut werden.

Besonders Kampfsportler/innen stehen in der Pflicht, Techniken so weiter zu geben, dass sie nicht fehlgeleitet ´benutzt´ werden, um gefährliche Angreifer auszubilden, die dadurch noch gefährlicher werden. Die Trennung von – auf der einen Seite:  Sport und Fitness- und auf der anderen Seite:  Deeskalation und Selbstschutz durch das Wissen eigener Fähigkeiten,  muss durchdacht sein. Und ich wage es zu behaupten, dass wir als  Ju-Jutsuka diesem Ziel sehr nahe sind.

 

3 Lehrerinnen waren während der ersten Einheit dabei und konnten sich ein Bild davon machen, wie weit Ju-Jutsu in den Bereich der Erziehung mit einfließen kann. Alle Kinder aus der Gruppe freuen sich schon auf die nächste Einheit – haben sie doch am Ende gefragt:  Kommst Du wieder?

 

Medienteam Hara Göttingen


Präventionstraining JJC Nesselröden


"Präventionstraining für Grundschulkinder Ju-Jutsu Club Nesselröden e.V."


Gut angekommen ist das Präventionstraining, das der Ju-Jutsu Club Nesselröden
für Kinder im Grundschulalter anbot. Dabei ging es um das Thema Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Geleitet wurde diese Maßnahme, die vom Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband und dem
Sparkassen Verband Niedersachsen unterstützt wird, von den Trainern Jutta Bringmann (4. Dan) und Norbert Jegerczyk (5. Dan). Nach diesem Training haben die Kinder nun die Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein, die eigene Konzentration- und Koordinationsfähigkeiten sowie Kraft und Ausdauer weiter zu entwickeln.

 

Medienteam JJC Nesselröden


Präventionstraining beim Budo SV Bad Bodenteiche.V.

40 Teilnahmebescheinigungen konnten ausgegeben werden.

Der Niedersächsische Ju Jutsu Verband (NJJV) und der Sparkassenverband Niedersachsen  (SVN) haben diese Projekt unterstützt, das somit die Teilnahme kostenlos war. Die Sparkasse Bad Bodenteich hat uns mit ausreichend Materialien ausgestattet.

In ca. 12 Unterrichtseinheiten wurde alles Erforderliche vermittelt, das zu mehr Sicherheit für die Teilnehmerinnen beitrug. Das Projekt stützte sich auf drei Säulen: Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Die Säule Prävention befasste sich mit rechtlichen Grundlagen, Täter- und Opferverhalten sowie vorbeugende Maßnahmen.

Bei der Selbstbehauptung konnte jede Teilnehmerin durch gezielte Übungen erkennen, wie sie durch Gestik, Mimik, Körperhaltung und Stimme schon im Vorfeld gewaltsamen Übergriffen entgegen wirken kann.

Das letzte Mittel, um Angriffe gegen sich abzuwenden, war die Selbstverteidigung. Einfache Techniken und Griffe wurden vorgestellt und geübt. So konnte jede Teilnehmerin sich das aussuchen, was ihr am besten gelegen ist.

Am Vollkontaktanzug konnten sie dann abschließend ihr erlerntes Können ausprobieren. Nach anfänglichen Überwindungsschwierigkeiten habe aber alle den Mut bewiesen auch mal richtig zu zutreten oder zu zuschlagen. Diese Übungen sollten zu Hause mit dem Freund oder Ehemann lieber nicht geübt werden. Wichtig war es aber, es einmal zu tun.

Weiterhin wurde auf die Nutzung alltäglicher Gegenstände zur Abwehr von Gefahren hingewiesen. So wurde schnell mal aus einem Schlüssel, einer EC - Karte oder einem Kugelschreiber ein nützlicher Gegenstand zur Abwehr einer Gefahr.

Auch Gegenstände wie Schrillalarm oder Signalpfeife wurden vorgestellt.

Insgesamt war es eine runde Sache. Die Teilnehmerinnen im Alter von 8 bis 66 Jahren waren mit vollem Eifer dabei.

Wer aber weiterhin für seine Sicherheit und Fitness etwas tun möchte, kann am regelmäßigen Training des Budo Sv teilnehmen. Neben dem Sicherheitsaspekt  geht es hier auch um Fitness, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht usw.

Wer Interesse hat, kann die Trainingstermine auf unserer Hompage: budo-sv-bb unter Frauen SV erfahren.

Ein weiteres Projekt „Präventionstraining“ ist noch für die erste Jahreshälfte in Uelzen geplant. Wer Interesse hat, kann sich schon jetzt einen Teilnehmerplatz sichern unter unserer Homepage: budo-sv-bb  und dann Kontakt.

Teilnehmen können Frauen und Mädchen ab 12 Jahre.

 

Medienteam BUDO SV Bad Bodenteich


Landespolizeipräsident Uwe Binias besucht das Gewaltpräventionstraining beim SC Hannover 

 

Seit dem 01.01.2013 führt der Niedersächsische Ju-Jutsu Verband, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, Gewaltpräventionstrainings für verschiedene Zielgruppen in ganz Niedersachsen durch. Gefördert wird dieses Projekt durch den Sparkassenverband Niedersachsen und durch die örtlichen Sparkassen.

Beim SC Hannover findet seit Ende Oktober ein Gewaltpräventionstraining für Frauen statt.

Der Schirmherr des Projektes, Landespolizeipräsident Uwe Binias, nutzte diese Möglichkeit, um sich einen Eindruck von den Trainings zu verschaffen.

Die teilnehmenden Frauen werden in mehreren Unterrichtseinheiten durch die Trainer des SC Hannover auf verschiedene realistische Gewaltsituationen im Alltag vorbereitet, damit sie sich im Notfall aus dieser Situation befreien können, um  dann die Polizei zu rufen.

Volkmar Lührs (Trainer des SC Hannover): „Dabei steht immer ein effektives Ablenken des Angreifers und die anschließende Flucht im Vordergrund. Ein Kampf mit dem Angreifer sollte vermieden werden.“

Abgerundet wird das Gewaltpräventionsmaßnahme beim SC Hannover mit verschiedenen Situationstrainings im Freien.

Herr Binias unterstrich nochmal die Wichtigkeit dieser Trainings und bestärkte die Frauen, sich bei Gewaltangriffen unbedingt an die Polizei zu wenden. Die gerade in Niedersachsen veröffentlichte repräsentative Dunkelfeldstudie zeigt, dass viele Gewalttaten nicht bei den Verfolgungsbehörden angezeigt werden.

In diesem Jahr finden noch verschiedene Gewaltpräventionsmaßnahmen statt. Darunter z.B. eines für Kinder in einem Oldenburger Einkaufszentrum. Weitere Trainings finden sich unter:

www.njjv-praevention.de. Für das kommende Jahr haben sich bereits mehrere Vereine für ein Training angemeldet.

Bis Ende 2015 sollen so über 100 verschiedene Gewaltpräventionstrainings in ganz Niedersachsen stattfinden.

 

Medienteam NJJV

 

 


Ausbildung Kursleiter/ Kursleiterin Frauen – SV

 

 Frischgebackene Kursleiter/ Kursleiterinnen Frauen – SV beim NJJV

 

In Stade schloss die Ausbildung Kursleiter/ Kursleiterin Frauen – SV am 24. mit der Prüfung ab.

17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an der Ausbildung unter der Leitung von Landesfrauenreferentin Frauke Schlichting teil.

Zwei lange Wochenenden mit Theorie und Praxis unter Fatma Keckstein (Direktorin Zielgruppen DJJV), Michael Falk (Sportreferent Bezirk Lüneburg), Frauke Schlichting und Andreas Woyth (SC Royal Stade)…da rauchte so manch einem Kursleiter in spé der Kopf.

Es wurde schnell deutlich: Ju –Jutsu - Training und Frauen – SV sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe!

Es war eine hoch motivierte, engagierte Gruppe von Sportlern und Sportlerinnen, die die Kursleiterausbildung gemacht haben, und letztendlich sehr gut vorbereitet ihre Prüfungen ablegten.

 

Eins ist sicher: Die Kursleiterausbildung hat uns allen viel Spaß gemacht…trotz rauchender Köpfe.

Wir werden in 2014 wieder Kursleiterausbildungen in Niedersachsen anbieten.

Rechtzeitige Anmeldung sichert ein Stattfinden J

 

Medienteam NJJV

 


TSV Bahrdorf

 

Kinder lernen sich zu behaupten und zu verteidigen „Nicht mit mir“ hieß es wieder in der „Alten Turnhalle“ zu Bahrdorf

Sehr erfolgreich verlief  erneut der Kurs zum Thema „Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder im Grundschulalter 1. bis 3. Klasse. Die  kooperierenden Vereine MTV Vorsfelde und der TSV Bahrdorf  luden wieder zu einem Selbstbehauptungskurs für Kinder im Grundschulalter nach Bahrdorf in die Alte Turnhalle ein. Unterstützung fanden die Veranstalter in der Landessparkasse Braunschweig, die den niedersächsischen Ju-Jutsu Verband bei solchen wichtigen Präventionsmaßnahmen finanziell unterstützen. Mit 38 Kindern war der Kurs gut besucht und stellte an den Kursleiter Frank Lambrecht und sein junges Team von der Ju-Jutsu Sparte vor besondere Herausforderungen. Den größten Teil des Kurses nahm das Thema Gewaltprävention, Selbstbehauptung und die Stimmausbildung ein. Wie können die Kids schon mit der eigenen Körpersprache signalisieren „Halt stopp“ ich bin selbstbewusst, kein Opfer. Das Hilfe holen kein petzen ist sondern mutig und wichtig lernten die Kinder in vielen aktiven Rollenspielen. Halte Abstand und vertrau Deinen Gefühlen, Erwachsene sollen Erwachsene fragen und keine Kinder, waren genauso spannende Themen wie das richtige Verhalten am Telefon oder das Absetzen von Notrufen bei der Feuerwehr oder der Polizei. Mit Humor und Einfühlungsvermögen wurden den Kindern ernsthafte Themen anschaulich vermitteln und in vielen Rollenspielen konnten die Kinder gute und schlechte Gefühle nachempfinden und das richtige Verhalten üben und besprechen.

Der Kurs kann nur Anregungen und Training der Situationen für den Moment anbieten. Kindergarten, Schulen, Kindergärten und Elternhaus müssen sich den Gefahren bewusst sein und regelmäßig mit Ihren Kindern üben und die Kinder sensibilisieren.

Zum Inhalt des Kurses gehörte auch das Thema Notinseln. Wo wir sind bist Du sicher“ in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbundes Wolfsburg sind auch in der Samtgemeinde Velpke und Oebisfelde die Anlaufstellen für Kinder in Not entstanden. Zu erwähnen sind auch die Lieder zum Thema „Fremden soll man nicht trauen“ von Heike Brendel, die die Kurse bereits seit 1997 begleiten.

So ließ es sich Heike Brendel nicht nehmen, am Abschlusstag gemeinsam mit den Kids zu üben. Eine besondere Überraschung war die Übergabe einer begleitenden DVD mit den Themen des Kurses, die eigens für diesen Kurs auf Initiative von Frank Lambrecht entstanden ist. „Ich wollte, das die Kursteilnehmer und die Familien etwas nachhaltiges mitnehmen können, was auch nach dem Kurs anregt und präsent ist“ nennt der engagierte Kursleiter und Ju-Jutsu Trainer seine Motivation zu dieser beispiellosen Idee und deren Realisation.

Selbstverteidigungstechniken wurden schon während des Kurses vermittelt und geübt, damit sich die Kids auch in Situationen wehren können, wenn als letztes Mittel die Notwehr erforderlich ist.

Die Kids haben nun die Möglichkeit ihr Selbstbewusstsein, die eigene Konzentrations- und Koordinationsfähigkeiten sowie Kraftausdauer im Ju-Jutsu Training weiter zu entwickeln. Regelmäßiges Ju-Jutsu Training bildet nicht nur Geist und Körper aus, sondern Disziplin, Respekt und Ausdauer wirken sich oft auch positiv auf andere Bereiche wie Schule aus.

Jeden Donnerstag in der Zeit von 17:30h bis 19:00h wird ein Ju-Jutsu Training für Kids ca. 1.bis 3. Grundschulklasse angeboten. Natürlich können auch Kinder, die nicht an dem Kurs teilgenommen haben. Anders als bei anderen Kampfsportarten ist die Selbstverteidigung nicht nur ein Teil eines Systems, sondern Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sind die Komponenten, die Ju-Jutsu als modernes Verteidigungssystem ausmachen.

Frank Lambrecht wurde unterstützt vom seinem Team: Svenja Kreisbeck-Apert, Žan Vidmar Zorc,Julia Herbst, Lars Fricke, Fabio-Luca Glume, Pia Draffehn, Lennart Jacobi, Viviane Lambrecht

Informationen zum Training und Folgekurs unter Frank Lambrecht 05364 967 77 61 o. 0172 755 63 69 fwlambrecht@t-online.de Homepage: www.ju-jutsu-vorsfelde.de

 

Medienteam TSV Bahrdorf


Präventionstraining Hara Göttingen

Ende November und Anfang Dezember 2013  hat der Verein Hara Göttingen mit der Ju-Jutsu Trainerin Vinka Süszer    zwei kostenlose Präventionslehrgänge angeboten. Diese Maßnahme stand unter dem Motto  „ALKOHOLFREI SPORT GENIESSEN“ sowie „KINDER STARK MACHEN“.  Die Förderer dieser Veranstaltungen  waren

 

·         Sparkassen Verband Niedersachsen

·         JU- JUTSU Verband Niedersachsen

·         Stadtsportbund Göttingen

 

Wir danken für die Zusammenarbeit mit dem Göttinger Polizei Präventionsteam  (bei dem wir ein Netzwerkpartner von  ´Moonsport´ sind) , dem Kinderschutzbund Göttingen und  dem Jugendtelefon `Nummer gegen Kummer´.  Desgleichen geht ein Dank an die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Deutschen Olympischen Sportbund, die uns mit zahlreichem Informationsmaterial (Aktionsboxen) versorgt haben. Desweiteren bedanken wir uns bei der GoeSF,  die uns die Hallenbenutzung im Max-Planck-Gymnasium ermöglichte.

 

Ohne diese wunderbare Unterstützung wären die 2 Kurse nicht unentgeltlich für die Teilnehmer/innen möglich gewesen.

 

Zum Inhalt der Kurse:

 

In ganz Niedersachsen werden bis 2015 kostenlose Präventionskurse vom Ju-Jutsu Verband angeboten, sogar im Fernsehen wurde eine Einheit in einer anderen Stadt vor kurzem ausgestrahlt.

Worum ging es in den beiden Lehrgängen von Vinka Süszer in Göttingen?

 

Die 3fache Danträgerin trainiert seit Jahrzehnten hauptsächlich Kinder und Jugendliche. Ihre Kampfsportart Ju-Jutsu und ihre Art es zu vermitteln, zielt nicht auf unbedachte harte Techniken, die den Gegner ´kaputt´ machen sollen, sondern das Konzept bewegt sich immer wieder  um das Thema  Deeskalation.   Es geht also vorwiegend um  Prävention, unser Weg führt über Aufmerksamkeit und Vorbeugung von Gefahrensituationen zum erwünschten Ziel!  Die Jugendlichen lernen nicht jeden Konflikt gleich körperlich auszufechten, sondern psychisch selbstbewusst und ruhig, aber trotzdem physisch geschickt zu agieren, und das muss nicht in erster Linie ´zurück schlagen´ bedeuten.

 

Das Training beinhaltet natürlich auch z. B. Muskelaufbau und Kondition, aber auf spielerische Weise. Techniken zu lernen ist das eine, aber Stolz zu empfinden, wenn ich diese außerhalb des Trainings nicht anwenden muss –ist die andere Seite. Intelligenz und Selbstbewusstsein ist eben mehr ´Wert´ als Fäuste und Tritte. In der heutigen Zeit begegnet uns immer mehr Brutalität und Respektlosigkeit im Alltag, es liegt an uns Erwachsenen, der zukünftigen Generation vorzuleben, dass es echte Freude und Spaß  gibt und das Leben schön sein kann, ohne unbedachtem Umgang mit Suchtmitteln, wie z.B. Alkohol oder Drogen. Wenn junge Menschen unvernünftiges Verhalten vorgelebt bekommen, und sie niemand über die Gefahren aufklärt, ist der Weg geebnet zum falschen Verständnis von ´ mehr Spaß haben´ wollen. Der Kreislauf ist vorprogrammiert. Das muss nicht sein!

 

Bewusst hat Vinka Süszer Ansprechpartner für bestimmte Notsituationen und Probleme in Göttingen vorgestellt und Werbung für diese gemacht. Für das Jugendtelefon mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern hat sie sogar eine Spende ermöglicht. Auch Eltern wurden über Gesprächspartner bei Schwierigkeiten in der Erziehung informiert (Kinderschutzbund).

 

Es ergibt sich fast von selbst, dass die Kampfsport Ju-Jutsu Trainerin  auch im Team von „Cool ohne Gewalt“  mitarbeitet, das ist ein Angebot vom Jugendamt Göttingen. Auch da geht es um Vorbeugung, auch da geht es darum, im Vorfeld Straftaten zu verhindern. -

 

„Mein Ziel ist Kinder zu stärken und sie glücklich zu sehen – sollten sie sich aber dennoch mal verteidigen müssen, bringe ich ihnen bei, was Verhältnismäßigkeit bedeutet.

 

Tritte zum Kopf oder Faustschläge ins Gesicht – dürfen niemals angebotene Vorschläge sein, um Konflikte zu lösen oder noch schlimmer: eigenen Frust abzureagieren. Das wird in meinen Stunden immer wieder thematisiert. Nicht ohne Grund ist im Namen Ju-Jutsu das Wort sanft dabei.

 

Das macht wohl auch meinen Erfolg in meiner Arbeit im Verein und an den vielen Schulen aus!

Nochmal ein Dank allen meinen Unterstützern.

 

 

Medienteam Hara Göttingen


Vorbericht Präventionstraining Budo SV Bad Bodenteich

 

Ju – Jutsu und Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen beim Budo SV Bad Bodenteich

 

Jeden Sonntag ab 11.00 Uhr findet das Ju - Jutsu Training in der Grundschulturnhalle statt. Erfahrene Dan – Träger und Übungsleiter trainieren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Techniken des Ju - Jutsus. Es wird nicht nur Kampfsport vermittelt, sondern vorrangig die Ausdauer, Fitness, Kräftigung und Koordination trainiert. Die Etikette des Ju - Jutsu trägt auch mit dazu bei, dass Disziplin und Respekt gewahrt bleibt.

Ab 12. Januar 2014 beginnen wir wieder mit einer Anfängergruppe. Ziel ist es, diese Sportler bis zu den Sommerferien für die Gürtelprüfung vorzubereiten.

Wer Interesse an dieser Sportart hat, kann auch ab sofort am Training teilnehmen.

Einfach mal reinschauen.

 

Am 11. Januar 2014 starten wir mit einem „Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen“. Dieser Kurs ist auf 10 Ausbildungseinheiten festgelegt.

Die Termine sind der 11., 18. und 25.Januar 2014 in der Zeit von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Dieser Kurs wird durch eine Kooperation zwischen dem Niedersächsischen Ju - Jutsu Verband und dem Sparkassenverband Niedersachsen / Sparkasse Uelzen

 Lüchow - Dannenberg unterstützt und ist deshalb für die Teilnehmer kostenlos.

Eine Anmeldung bis zum 04. Januar 2014 über unsere Homepage „Kontakt“ ist erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: budo-sv-bb.de

 

Medienteam Budo SV Bad Bodenteich


Präventionstraining JC Osterode

 

Anti-Gewalt-Training beim Judo-Club Osterode

Gewalt aus dem Weg gehen und sich zu verteidigen wissen

 

Ein ganzes Wochenende stand beim Judo-Club Osterode erstmals im Zeichen der Gewaltprävention. In unserer Gesellschaft zeichnet sich zunehmend ein stetig wachsendes Gewaltpotential ab. Die Angriffe werden raffinierter, vielfältiger und wesentlich brutaler. Dazu kommen eine erheblich höhere Gewaltbereitschaft der Täter und eine große Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Opfer. Erschreckend ist dabei auch, dass das Einstiegsalter in die Rolle des Täters immer jünger wird.

Unter der Leitung von Christian Beyer führte der Judo-Club Osterode nun einen Gewaltpräventionskurs für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch. Durch einen Kooperationsvertrag zwischen dem Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband (NJJV) und den Sparkassen in Niedersachsen konnte der Kurs für die Teilnehmer kostenlos angeboten werden.

Zwei Tage lang wurden die Themen Früherkennung, Selbstvertrauen, Selbstbehauptung und Körpersprache zuerst theoretisch und dann praktisch geübt. „Was kann ich tun, wohin kann ich laufen?“ Diese und viele andere Fragen wurden genauso behandelt wie die Frage „Wovor habe ich Angst und woran erkennt man, dass ich Angst habe?“ Besonders die Kinder waren hier mit viel Interesse und Eifer dabei und stellten viele Fragen aus dem täglichen Leben.

Interessant für die Teilnehmer war auch eine mögliche Verteidigung mit Alltagsgegenständen. Geübt wurde hier die Verteidigung unter Zuhilfenahme eines Regenschirms, eines Kugelschreibers, Lippenstifts, Schlüssels oder einer EC-Karte. Die Teilnehmer waren erstaunt, wie vielfältig und wie einfache Selbstverteidigung sein kann.

Unter den Augen von vier Übungsleitern des Judo-Clubs Osterode wurden im letzten Teil des Kurses dann einfache aber effektive Selbstverteidigungstechniken und Bewegungsabläufe aus dem Ju-Jutsu gelehrt und geübt. Situationen die täglich auf der Straße, in der U-Bahn oder auf dem Schulhof vorkommen galt es hierbei abzuwehren. Dazu zählen z.B. das an den Haaren ziehen, das Festhalten im „Schwitzkasten“, das Würgen oder das Umklammern aus verschiedenen Richtungen. Hierbei wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die Techniken für Kinder auch kindgerecht gezeigt und geübt werden.

Bei der Zusammenfassung am Ende des Kurses zeigte sich, dass jeder Teilnehmer theoretisches aber auch praktisches Wissen mit nach Hause nimmt.

„Wir sind mit dem Ergebnis und dem Ablauf des Kurses sehr zu frieden“ so Christian Beyer, Vorsitzender des Vereins. „Weitere Kurse mit unterschiedlichen Inhalten sind geplant. Wir denken da an Selbstverteidigungskurse für Frauen, an Kurse für Jugendliche mit den Titel “Fit für die Fete“ und Kurse in Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen in Osterode.“

Weitere Informationen unter www.judoclubosterode.de

 

Gez. Medienteam JC Osterode


                       Gemeinsam Kinder stark machen

      Gewaltprävention der Sparkasse und des Ju-Jutsu Verbandes

                            Kurs mit 28 Kindern an Cuxhavener Schule

 

Der niedersächsische Sparkassenverband und der niedersächsische Ju-Jutsu Verband führen eine flächendeckende Gewaltpräventionsaktion für Kinder, Jugendliche, Frauen etc. durch. Bis zum Jahre 2015 will die Sparkasse 150 Kurse fördern, die durch die Ortsansässigen Ju-Jutsu Vereine durchgeführt werden. Finanziert werden die Kurse aus dem überörtlichen Reinertrag der Lotterie Sparen + Gewinnen. Die Schirmherrschaft übernahmen Bibiana Steinhaus, die einzige Frau unter 42 deutschen Bundesliga Schiedsrichtern und Polizistin, sowie Landespolizeipräsident Uwe Binias.

Durch ein ständig ansteigendes Gewaltpotential in unserer Gesellschaft und eine höhere Gewaltbereitschaft bei den Tätern, ist es unabdingbar solche Kurse durchzuführen. Das Ju-Jutsu eignet sich hervorragend zur Vorbeugung gegen Gewalt, da es ein modernes Selbstverteidigungssystem ist, das sich ständig den neuen Gegebenheiten anpasst und weiter entwickelt.

Ein Kurs ist in 3 Abschnitte unterteilt. In diesen Kursen soll:

1. kein reiner Kampfsport vermittelt werden, sondern einfache Techniken mit denen jeder sich effektiv verteidigen kann.

2. Wird den Teilnehmern beigebracht, frühzeitig Gewalt zu erkennen und dieser aus dem Wege zu gehen.

3. Das Selbstbewusstsein wird durch Spiele und Übungen gestärkt.

In Cuxhaven führte Andreas Wolter 4.Dan Ju-Jutsu und ausgebildeter, lizensierter Kursleiter “Nicht mit Mir“, einen Kurs mit 28 Kindern der 4.Klasse an der Sahlenburger Schule durch. Die Kinder lernten sich bei Angriffen zu schützen und sich verteidigen. Sie setzten dabei auch ihre Stimme ein, um den Gegner einzuschüchtern. Dazu wurden Übungen zur Stärkung der Stimme trainiert.

Um das Selbstbewusstsein zu stärken lernten die Kinder den Unterschied  zwischen dem kleinen Nein und dem großen Nein. Das große Nein ist dazu da um die Kinder zu schützen und es erfordert sehr viel Mut, laut und deutlich Nein zu sagen, wenn etwas nicht stimmt oder sie in eine gefährliche Situation geraten. Des Weiteren fand die Aufklärung über Arten der Gewalt, wie Gewalt zwischen einzelnen, Gewalt in der Gruppe, Mobbing und sexuelle Gewalt statt. Und was ganz wichtig ist die Gewalterkennung. Denn wer frühzeitig Gewalt erkennt, kann dieser aus dem Wege gehen und wird heil und Gesund zu Haus ankommen.

Die Kinder waren mit Eifer und dem nötigen ernst bei der Sache. Die Eltern, Lehrer und vor allem die Kinder waren begeistert, so dass es im Herbst mit den nächsten 4.Klassen auch wieder einen Kurs geben wird.

Für die Durchführung des Kurses erhielt Andreas Wolter von der Sparkasse Cuxhaven, vertreten durch Helmut Reiß, Direktor des Unternehmensbereiches Vertriebssteuerung-Marketing, einen Ju-Jutsu Anzug mit dem Logo der Sparkasse. Herr Wolter bedankte sich bei der Stadtsparkasse für die Förderung solcher Kurse um die Kinder zu stärken, damit sie wohlbehütet in unserer Gesellschaft aufwachsen.

 

Medienteam Cuxhaven


Präventionstraining JJC Peine

 


JuJutsu Club Peine: Gewaltpräventionstraining „Fit für die Fete“ ein voller Erfolg auf ganzer Linie

 

Am vergangenen Wochenende vom 17. bis 18.08.13 startete das Gewaltpräventionstraining  „Fit für die Fete“ in Edemissen. Der Lehrgang wurde ausgeführt vom JuJutsu Club Peine in Kooperation mit der Kreissparkasse Peine. Gefördert wurde das Ganze durch den Niedersächsischen JuJutsu Verband und Sparkassen Verband Niedersachsen. An beiden Tagen wurde vermittelt, wie Jugendliche sich auf spätere Feten verhalten sollten.

 

Der Lehrgang ist bisher der von uns erste seiner Art ausgeführte und erstreckte sich über zwei Tage jeweils 5 Stunden. Es kamen insgesamt 18 Jugendliche rund aus der Umgebung zwischen 12-16 Jahren.

 

„Die Jugendlichen wurden darauf vorbereitet, wie Sie sich auf einer Fete verhalten sollten. Worauf muss ich achten, wie verhalte ich mich bei Auseinandersetzungen und zeige Zivilcourage. Zudem hat niemand das Recht mich ungewollt anzufassen“, sagte Vorsitzender Wenzel Rohde, der den Lehrgang leitete.

 

Erst wurde gezielt der Aufbau von Selbstbewusstsein durch Körperhaltung und Ausstrahlung, anhand von Übungen und Spielen trainiert. Dann was kann ich tun, wenn mich jemand ungewollt anfasst. Dazu wurde sogar mit einem Vollkontaktanzug trainiert, der auch z.B. beim Training der Polizei verwendet wird. Der eigene Verbandsarzt Dr. Colditz (Bundesdopingbeauftragter des DJJV)  stellte zudem die Folgen von Alkohol und Drogenmissbrauchs dar.

 

Nach zwei Tagen endete dann auch der Lehrgang und es hatte allen Beteiligten ersichtlich viel Spaß gemacht.

 

„Wir planen auch in Zukunft, weitere solche Aktionen zu starten, damit die Jugendlichen auf gewisse Probleme aufmerksam gemacht und vorbereitet werden“, äußerte Vorsitzender Wenzel Rohde.

 

„Ganz besonders gefiel es den dreien Melina (12 Jahre, Peine), Maria (12 Jahre, Peine) und Paul (12 Jahre, Edemissen)“, äußerte sich Pressewart Daniel Freise.

„Coole Sache, ich habe gelernt das es wichtig ist eine gewisse Körpersprache zu haben. Außerdem soll ich sagen, was ich denke um die Gefahr früh genug zu erkennen. Besonders die Einweisung durch den Arzt, welche Auswirkungen Drogen oder Alkohol haben können, hat mir echt sehr geholfen“, erklärte mir Maria.

„Ich fand den Lehrgang sehr Informativ  und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt keine Berührungsängste zu zeigen und das ich jederzeit mich wehren kann, wenn mich jemand ungewollt anfasst oder mir zu nahe kommt“, sagte mir Melina.

„Der Lehrgang war echt sehr cool und ich habe gelernt, wenn ich später mal mit Freunden auf die Fete gehe, dass der Fahrer nie Alkohol trinkt und dass ich meine Getränke nie unbeobachtet stehen lasse. Es war auch sehr toll, dass ich gezeigt bekommen habe, wie ich Griffe lösen kann, wenn mich jemand ungewollt anpackt“, äußerte mir Paul.

Der Lehrgang war daher ein voller Erfolg. Wer mit unserer Kampfsportart auf Tuchfühlung gehen möchte, der findet Infos über uns und Trainingszeiten unter www.jjcpeine.de

Training  für Jugendliche findet u.a. Montag in Peine (Sporthalle Ratsgymnasium) ab 17:30 Uhr und Freitag in Edemissen (kleine Sporthalle der Sonderschule) ab 18 Uhr statt.

 

Gez. Pressewart

Daniel Freise


 „Nicht mit mir“ heißt es wieder in der „Alten Turnhalle“ zu Bahrdorf

Nach 2011 laden die kooperierenden Vereine TSV Bahrdorf und der MTV Vorsfelde, mit  Unterstützung des Niedersächsischen Sparkassenverbandes und der Braunschweigischen Landessparkasse wieder zu  einem Selbstbehauptungskurs für Kinder im Grundschulalter nach Bahrdorf in die Alte Turnhalle ein.

Unter der Leitung von Frank Lambrecht, Kursleiter „Kids SV“ des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes und Träger des 2. DAN Grades Ju-Jutsu sowie 3. DAN Judo. Im Mittelpunkt werden wieder viele Rollenspiele stehen, wie das kleine und das große NEIN sowie weiterer aktuelle Themen, wie sollten die Kinder auf Fremde reagieren, wenn sie z.B. von einem Autofahrer angesprochen werden oder die Kids nach dem Weg gefragt werden. Hilfe holen ist kein petzen! Im Mittelpunkt dieses Kurses stehen die Gewaltprävention und die Selbstbehauptung gegenüber Mitschülern, aber auch gegenüber Erwachsenen.

Ab dem 19. September bis zum 28. November 2013 heißt es dann wieder mit viel Spaß und der notwendigen Ernsthaftigkeit die Themen mit den Kindern zu erarbeiten, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und für den Ernstfall zu wissen, was zu tun ist. Neu und ergänzend zu dem Kurs wird den Kindern auch vermittelt was es mit den Notinseln auf sich hat bzw. wo z.B. auf Ihrem Schulweg die Notinseln zu erreichen sind.

Der Kurs finden jeden Donnerstag in der Zeit von 17:45h bis 19:00h in der ALTEN Turnhalle in Bahrdorf, Helmstedter Straße (direkt Ecke Kindergarten) statt. Flyer und weitere Informationen zu dem Kur

Anmeldungen unter:                                                                                                                   

Frank Lambrecht

Schulstraße 7                                                                                    

38459 Bahrdorf

           

Festnetz:       05364-9677761

Mobil:             0172 434 2699

                      0175 220 2243

   

fwlambrecht@onlinehome.de                                                                                                 frank.lambrecht@volkswagen.de

 

Neben diesem interessanten Kurs für unsere Grundschüler bietet der MTV Vorsfelde/TSV Bahrdorf eine Reihe neuer Kurse oder Trainingsmöglichkeiten an. Vom Brazilian Jiu Jitsu bis zur Seniorenselbstverteidigung Ü50 reicht die Angebotspalette, die unter der Homepage www.ju-jutsu-vorsfelde nachzulesen ist.

 

 

 

Frank Lambrecht


Gewalt gegen Frauen  „Nicht mit uns !"  im MTV Vorsfelde
In den letzten Jahren haben Kampfsportverbände viele Angebote im Bereich Selbstbehauptung und Selbstverteidigung entwickelt und in der Praxis erprobt. Der Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit zu stärken, Techniken zu erlernen, um gegen Übergriffe angemessen reagieren zu können. Frauen und Mädchen sind tagtäglich unterschiedlichsten Formen von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Betroffene Frauen schweigen oft aus Angst oder Scham ebenso wie Außenstehende, weil diese nicht wissen, wie sie helfen können und / oder weil sie sich nicht in sogenannte „Privatangelegenheiten“ einmischen wollen. Durch die im Sport erlebte Stärke werden Frauen motiviert, sich gegen Übergriffe zur Wehr zu setzen und sie zurückzuweisen.
Mit Unterstützung des Niedersächsischen Sparkassenverbandes und der Braunschweigischen Landessparkasse bietet der MTV Vorsfelde einen Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren an. Unter der Leitung von Uwe Nettlau und Thomas Czyrnik wird der Kurs am Samstag und Sonntag, 31. August bzw. 1.September, im Center des MTV Vorsfelde, Carl-Grete-Straße 41 in lockerer Sportkleidung stattfinden. Im Mittelpunkt des Kurses steht die Selbstbehauptung die mit Rollenspielen und realistischen Situationen gefördert wird.
Uwe und Thomas sind lizensierte Kursleiter des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes (DJJV). Weitere Informationen unter Mobil 0172 434 2699 oder 05364 967 7761 oder MTV Vorsfelde Center 05363 71346. Neben diesem interessanten Kurs bietet der MTV Vorsfelde eine Reihe neuer Kurse oder Trainingsmöglichkeiten an. Vom Brazilian Jiu Jitsu bis zur Seniorenselbstverteidigung Ü50 reicht die Angebotspalette, die unter der Homepage www.ju-jutsu-vorsfelde nachzulesen ist.

Präventionstraining beim TSV Adendorf

 

Vom 20.04.13-25.05.13 haben wir im TSV Adendorf das Präventionstraining des NJJV und des Sparkassen Verband Niedersachsen an fünf Sonnabenden mit je 90min in Theorie und Praxis durchgeführt.Mit großem Intresse haben Frauen wie auch Männer am Selbstverteidigungstraining der Ju-Jutsu-Abteilung des TSV-Adendorf teigenommen.Alle Beteiligten waren von den erlernten Techniken begeistert,vor allem über die Erkenntnis,dass man damit einen gewalttätigen Angriff abwehren kann.Das wir auch ein neues Mitglied gewinnen konnten freute uns sehr.Das Präventionstraining ist eine gute Idee und sollte zum mitmachen anregen.

 

Medienteam TSV Adendorf


Auf dem Bild sind v.l.
Michael Höflich, Sportdirektor NJJV, Uwe Pütz, Prüfer NJJV, Frank Lamprecht, Prüfer NJJV, Heinrich Conrads, Präsident NJJV, Uwe Binias, Präsident des Landespräsidium der Polizei, Günter Distelrath, Geschäftsführer SVN, Bibiana Steinhaus, FIFA-Schiedsrichterin, Sabine Leitner, SVN, Hans Rhien, Sponsoring NJJV, Christian Teuber, Landestrainer DUO NJJV, Alexander Siems, Leitender Landestrainer NJJV.

Pressemitteilung des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes e. V.

 

Die Sparkassen in Niedersachsen fördern Gewaltpräventionskurse des NJJV

 

In unserer Gesellschaft zeichnet sich zunehmend ein stetig wachsendes Gewaltpotential ab. Die Angriffe werden raffinierter, vielfältiger und wesentlich brutaler. Dazu kommen eine erheblich höhere Gewaltbereitschaft der Täter und eine große Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Opfer. Hier gilt es, ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, das leicht erlernbar ist, von Personen jeden Alters und Geschlechts angewendet werden kann und optimale Wirkung erzielt.

Ju-Jutsu ist ein 1969 in Deutschland neu eingeführtes, modernes Selbstverteidigungssystem, das sich besonders gut zur Gewaltprävention eignet. Es bietet ein System mit ständiger Weiterentwicklung und der Möglichkeit auf alle Eventualitäten von Übergriffen effektiv reagieren zu können. Ziel ist es nicht den Teilnehmern Kampfsport zu vermitteln, sondern sich mit einfachen Bewegungsabläufen aus kritischen Situationen zu befreien oder durch Früherkennung nicht erst in diese verwickelt zu werden.

Der Niedersächsische Ju-Jutsu Verband (NJJV) bietet in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen eine Gewaltpräventionsmaßnahme an. Bis zum 31.12.2015 sollen ca. 150 Wochenendkurse mit den Ju-Jutsu Vereinen des Verbandes in ganz Niedersachsen durchgeführt werden.

Die Aktion soll zum einen Niedersachsen ein Stück sicherer machen und zum anderen die Nachwuchsgewinnung für die Selbstverteidigungssportart Ju-Jutsu sicherstellen.

Die Schirmherrschaft für die Initiative haben Bibiana Steinhaus, FIFA-Schiedsrichterin und Polizeibeamtin, sowie Uwe Binias, Präsident des Landespräsidium der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz, die beide im Ju-Jutsu aktiv waren, übernommen. Dem NJJV war es wichtig, Schirmherren zu gewinnen, die als Vorbild fungieren. Frau Steinhaus, beispielsweise hat sich mit dem Prädikat „Powerfrau“ erfolgreich in einer reinen Männerdomäne durchsetzten und etablieren können! „Wir hätten uns keine bessere Schirmherren wünschen können“, so Hans Rhien, der die Verantwortung für das Sponsoring beim NJJV hat und die Aktion zusammen mit dem Sportdirektor des NJJV, Michael Höflich, ins Leben gerufen hat.

Am Sonntag, 18. November 2012, werden sie zusammen mit dem Verbandsgeschäftsführer des Sparkassenverbandes Niedersachsen, Günter Distelrath, den offiziellen Startschuss für das landesweite Projekt geben.

Zielgruppen der Gewaltpräventionsmaßnahme sind Kinder, Jugendliche, Mädchen, Jungen, Schulen, Frauen, Männer, Senioren, Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Handicap. Geplant sind Kurse von bis zu 30 Teilnehmern. In der Gesamtlaufzeit haben somit ca. 4500 Menschen, verschiedenster Herkunft und mit den unterschiedlichsten Lebensperspektiven, die Chance für ihr Leben dazu zu lernen und sicherer im Umgang mit sich und anderen Menschen zu werden. Ziel ist es, Opferverhalten zu minimieren, Selbstbewusstsein zu stärken, gesundes Selbstvertrauen zu erarbeiten und präventiv an Gewalt erzeugenden Situationen zu üben, wie diese langfristig zu umgehen sind.

Zum NJJV zählen 162 Vereine mit über 6000 aktiven Sportlerinnen und Sportlern. Damit zählt der Landesfachverband zum zweitgrößten Ju-Jutsu Verband Deutschlands.

Die Sparkassen in Niedersachsen bieten nicht nur Finanzdienstleistungen, sondern engagieren sich als regional verankerte und lokal tätige Unternehmen insbesondere in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung und Soziales. Mit ihrem sozialen Engagement fördern die Sparkassen das Bürgerengagement in Vereinen sowie soziale Institutionen. Mit ihrem umfassenden Engagement für gemeinschaftliche Anliegen tragen sie dazu bei, die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Gesellschaft zu erhalten und ihren Zusammenhalt zu stärken. Das Projekt „Gewaltprävention“ wird aus Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen gefördert.

Start der ersten Maßnahme wird Anfang 2013 sein. Derzeit sind die Vorplanungen und das Verinnerlichen der Ausbildungsthemen im vollen Gange. Sicherlich eine herausfordernde und dennoch lohnenswerte Aufgabe, die wir gemeinsam für diejenigen erbringen möchten, die sich (noch) nicht selber wehren können!

Weitere Informationen bei Hans Rhien unter: www.njjv-praevention.de oder Mail sponsoring@njjv-leistungssport.de.


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Pressemitteilung NJJV_SVN 12.11.2012.pdf
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